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Graber (1926). FR. W. FÖRSTER: Religion und Charakterbildung. Psychologische und pädagogische Vorschläge. Rotapfel-Verlag, Zürich und Leipzig.. Imago, 12(4):530-532.

(1926). Imago, 12(4):530-532

FR. W. FÖRSTER: Religion und Charakterbildung. Psychologische und pädagogische Vorschläge. Rotapfel-Verlag, Zürich und Leipzig.

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Graber

Von „hoher Warte“ aus rechnet Förster ab mit all dem, was nicht nach religiöschristlichen Grundsätzen orientiert ist. Seine eisige Unduldsamkeit, in die er geraten, hat ihm viele Freunde entzogen, Die ständige Winkelbetrachtung nach „oben hin“, nach „unten hin“, von „oben her“, von „unten her“, wie Förster sie übt, hat etwas Diabolisches an sich, verrät aber gleichzeitig auch eine Unsicherheit. Förster predigt bald von entschlossener Scheidung in „kalt oder warm“, im Gegensatz dazu von „jeder ehrlichen Synthese entgegengesetzter Interessen“, predigt ferner von der Notwendigkeit eines starken Willens und von der Machtlosigkeit unseres Willens, der sich einem höheren zu unterstellen habe, predigt bald von der Überwindung des Ichs, bald von der Festigung des Ichs.

Es fehlt Förster an minimaler Achtung vor allen menschlichen, insbesondere erzieherischen Bestrebungen, die sich nicht auf christliche Gläubigkeit stützen. Die Moralpädagogik, die „morale laïque“, die Aussage-, Freiheits-, Sexual- und Willenspädagogik gehören ins Kapitel des Abfalls. „Unten“ wird auch die Psychoanalyse, der Förster ein größeres Kapitel widmet (freilich ohne sie ausreichend zu kennen), klassifiziert. Sie will den Tiermenschen und nicht den Gottmenschen.

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