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Fromm, E. (1927). Der Sabbath. Imago, 13(2-4):223-234.
    

(1927). Imago, 13(2-4):223-234

Der Sabbath

Erich Fromm

Die Institution eines wöchentlichen Ruhetages scheint sich aus sozialen und hygienischen Ursachen so sehr von selbst zu empfehlen, daß sie der Aufhellung durch eine tiefenpsychologische Untersuchung nicht weiter zu bedürfen scheint. Wenden wir uns aber der Sabbathinstitution zu, wie sie sich bei den isrealitischen Propheten, in der Bibel, und in der späteren jüdischen Tradition entwickelt hat, so erheben sich sofort eine Reihe recht dringlicher und bisher ungelöster Fragen.

Wenn der Sabbath ein Tag der Ruhe und Erholung für den Menschen sein, wenn das Arbeitsverbot als Wohltat und nicht als Versagung wirken soll, wie lassen sich dann einige für diesen Tag geltende Verbote erklären, die offensichtlich eine entgegengesetzte Tendenz verfolgen? So wirken die biblischen Verbote, am Sabbath zu kochen und zu backen (Ex. 16, 23), das Haus zu verlassen (Ex. 16, 29), oder Feuer anzuzünden (Ex. 35, 3), doch durchaus nicht als Erleichterungen, sondern als Erschwerungen, die wir viel eher an einem Trauer- und Bußtage erwarten würden; denn es sind ja typische Trauer- und Bußriten, wie wir sie sonst in der jüdischen Religion sowohl, wie bei anderen Religionsbildungen anzutreffen gewohnt sind (vgl. etwa die jüdischen Trauervorschriften beim Tode naher Angehörigen, cf. weiter unten). Dieser düstere, angsterfüllte, asketische Stimmungsgehalt der Sabbathgesetze verschwindet auch nicht in der späteren rabbinischen Entwicklung des Judentums.

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