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Broughton, L.R. (1928). Vom Leten der Bienen und Termiten: Psydioanalytische Bemerkungen. Imago, 14(1):142-146.

(1928). Imago, 14(1):142-146

Vom Leten der Bienen und Termiten: Psydioanalytische Bemerkungen

L. R. Delves Broughton

Maeterlinck entwirft in seinen Schriften über „Das Leben der Bienen” und über „Das Leben der Termiten” ein wunderbares Bild der Insektengemeinschaften, ihrer Organisation, der offensiven wie der defensiven, ihrer absoluten sozialen Opfer, äußert auch nachdrücklich die Vermutung, daß sie eine Sprache irgendwelcher Art besitzen. Es ergibt sich ihm die Frage: was ist die Macht, der diese Organisation unterworfen ist und was ist das Ideal, dem die persönlichen Opfer gebracht werden. Er selbst gelangt zu keiner befriedigenden Antwort und gibt zu, daß er, indem er einen „Geist des Bienenstocks” annimmt, der sich aus den Einheiten der Insektindividuen zusammensetzt, wie etwa aus den Zellen der lebenden Körper, nur eine neue Benennung einer unbekannten Kraft umhängt, die man verschiedentlich als Instinkt, Intelligenz, oder einfach als Zufall voraussetzt. Es will mir scheinen, daß die Theorien, die Freud in seiner „Massenpsychologie” auseinandersetzt, geeignet sind, zumindest auf einen Teil dieser verwirrenden Fragen die Antwort zu liefern. Freud stellt dar, daß Bindungen der Masse libidinös sind, daß die Glieder vermöge von Identifikationen zusammengehalten werden, erstens von Identifikation mit dem Führer und zweitens von gegenseitigen Identifikationen untereinander auf Grundlage jener ersten Identifikation. Der Führer ist in der Lage eines Hypnotiseurs, dem die übrigen ihr „Ichideal” ausgeliefert haben und das Ganze erinnert an die Organisation einer Anzahl von Kindern unter einem despotischen Vater.

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