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Jelgersma, H.C. (1928). Der Kannibalismus und seine Verdrängung im alten Ägypten. Imago, 14(2-3):275-292.

(1928). Imago, 14(2-3):275-292

Der Kannibalismus und seine Verdrängung im alten Ägypten

H. C. Jelgersma

In den folgenden Seiten teile ich einiges über die Sitten und Gebräuche im alten Ägypten mit, und zwar hauptsächlich über diejenigen Einzelheiten, von welchen ich annehme, daß sie mit dem Kannibalismus, also mit einem sehr primitiven Triebe in Verbindung stehen. Vorher möchte ich aus der Literatur anführen, was uns über den Kannibalismus bei früheren und heute noch lebenden Völkern bekannt ist.

Richard Andree hat über dieses Problem eine ausführliche Arbeit veröffentlicht. Aus derselben erfahren wir, daß der Kannibalismus bei primitiven Völkern in Asien, Afrika, Amerika, den Südseeinseln und in Australien heute noch vorkommt, und daß man allen Grund hat anzunehmen, daß es in prähistorischen Zeiten auch in Europa Kannibalen gegeben hat. Daraus ergäbe sich, daß die jetzigen zivilisierten Europäer Abstämmlinge sind von Völkern mit kannibalistischen Gebräuchen. Diese Auffassung findet eine Bestätigung in prähistorischen Funden, die man in durch ganz Europa zerstreuten Grotten gemacht hat. Die ursprünglichen Bewohner des heutigen Departements Arveyron in Südfrankreich schmückten sich mit Halsketten aus durchbohrten Menschenzähnen, genau so, wie die jetzt noch lebenden Kannibalen es tun. Man fand Überreste von menschlichen Skeletten, bei welchen die langen Markknochen mit Messern aus Feuerstein geöffnet worden sind.

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