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Fenichel (1928). Bernfeld, Siegfried: Sozialismus und Psychoanalyse. Dazu Diskussionsbemerkungen von Otto Kaus, Barbara Lantos, D. Ed. Alexander, Otto Müller, Ernst Simmel., Der sozialistische Arzt. II, 2/3.. Imago, 14(2-3):385-388.

(1928). Imago, 14(2-3):385-388

Bernfeld, Siegfried: Sozialismus und Psychoanalyse. Dazu Diskussionsbemerkungen von Otto Kaus, Barbara Lantos, D. Ed. Alexander, Otto Müller, Ernst Simmel., Der sozialistische Arzt. II, 2/3.

Review by:
Fenichel

In dem „Verein sozialistischer Ärzte“ in Berlin, fand im Juni 1926 eine durch ein Referat von Bernfeld eingeleitete Aussprache über „Sozialismus und Psychoanalyse“ statt. Die „Grundgedanken“ des Bernfeldsehen Vortrages und einige Diskussionsbemerkungen liegen nunmehr im Drucke vor.

Es geschieht nicht zum erstenmal, daß von sozialistischer Seite her die Frage nach den Beziehungen der Psychoanalyse zum Sozialismus, speziell zu dessen wissenschaftlicher Grundlage, den Lehren von Marx, gestellt wird. Sie ist sehr verschieden beantwortet worden. Während etwa Kris che die Übereinstimmungen Freudscher und Marxscher Denkweise unterstrich, hielt Jurinetz die Psychoanalyse als idealistisch, undialektisch und metaphysisch für vollkommen unvereinbar mit Marxismus.

Bernfeld greift das Problem unvergleichlich tiefer und präziser an als seine Vorgänger; er kann dies infolge seiner gründlichen Kenntnis nicht nur des Marxismus, sondern auch der Psychoanalyse, die jenen abging. In knappster — oft den Gedankengang nur andeutender — Form setzt er auseinander, warum ihm die beiden in Frage stehenden wissenschaftlichen Richtungen nicht nur vereinbar, sondern einander zugeordnet erscheinen. Er beginnt mit dem Nachweis der Verwandtschaft in den beiden wissenschaftlichen Methoden — (wobei er beim Leser die Kenntnis der Methodik der Marxschen Sozialwissenschaft voraussetzt, die Methodik der Psychoanalyse als ihr verwandt nachweist).

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