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Hartmann, H. (1928). Psychoanalyse und Wertproblem: Vortrag, als Einleitung zu einer Diskussion, gehalten in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 21. März 1928. Imago, 14(4):421-440.

(1928). Imago, 14(4):421-440

Psychoanalyse und Wertproblem: Vortrag, als Einleitung zu einer Diskussion, gehalten in der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung am 21. März 1928

Heinz Hartmann

Wenn wir versuchen, uns über die mannigfaltigen Fragen Klarheit zu verschaffen, die sich aus der gegenseitigen Beziehung der Psychoanalyse zu den Wertproblemen ergeben, so rechtfertigt sich dieser Versuch zunächst durch das Bedürfnis nach einer theoretischen Besinnung auf die analytischen Grundpositionen. Es ist nicht lediglich ein subjektives Bedürfnis, das in dieser Denkrichtung zum Ausdruck kommt, vielmehr stehen darüber hinaus eminente sachliche Notwendigkeiten in Frage. Dazu kommt, daß die Psychoanalyse bisher gerade diesem wichtigen Gedankenkreis nur sehr selten ihr Interesse zugewendet hat. Die Analyse steht durch ihren Gegenstand mitten drin in Wertungsproblemen. Anders und mehr als bei irgendeiner anderen Wissenschaft führt jeder Schritt auf analytischem Gebiet in Wertprobleme hinein. Die menschlichen Triebäußerungen und Interessen sind ja ihr vornehmstes Arbeitsfeld, und daß ein Zusammenhang zwischen Trieb- und Willensvorgängen und individuellen Wertsetzungen besteht, dürfen wir vorweg voraussetzen — wie immer sich uns sonst das Verhältnis von Psychoanalyse und Werturteil gestalten mag; es kommt hinzu, daß die Psychoanalyse als Therapie ja auch in das praktische Handeln hineinreicht.

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