Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To save articles in ePub format for your eBook reader…

PEP-Web Tip of the Day

To save an article in ePub format, look for the ePub reader icon above all articles for logged in users, and click it to quickly save the article, which is automatically downloaded to your computer or device. (There may be times when due to font sizes and other original formatting, the page may overflow onto a second page.).

You can also easily save to PDF format, a journal like printed format.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Simonson, E. (1928). Über das Verhältnis von Raum und Zeit zur Traumarbeit: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am 3. Mai 1927. Imago, 14(4):469-485.

(1928). Imago, 14(4):469-485

Über das Verhältnis von Raum und Zeit zur Traumarbeit: Vortrag in der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft am 3. Mai 1927

Emil Simonson

Was ich Ihnen hier vortragen will, ist ein nach den Bedürfnissen psychoanalytischer Fragestellung bearbeiteter Ausschnitt aus einer umfassenderen Arbeit, die zum Ziele hat, eine Grenzberichtigung erkenntnistheoretischer Möglichkeiten zu versuchen, die infolge neuer wissenschaftlicher Ergebnisse des letzten Menschenalters nötig geworden ist, Ich nenne insbesondere die Wandlungen in der Denk- und Forschungsweise der theoretischen und kosmischen Physik, ferner die Relativitätstheorie, Freuds Tiefenpsychologie und Schleichs phylogenetisch fundierte Psychophysik.

Wenn heute ein Psychoanalytiker einen neuen Gedanken in unserer Wissenschaft bringen zu können glaubt, so wird er vorsichtigerweise erst nachforschen, ob dieser Gedanke nicht in den Schriften Freuds zumindest bereits angedeutet ist. Dementsprechend finde ich in „Jenseits des Lustprinzips“ (1) die folgenden Sätze: „Ich gestatte mir, an dieser Stelle ein Thema flüchtig zu berühren, welches die gründlichste Behandlung verdienen würde. Der Kantsche Satz, daß Zeit und Raum notwendige Formen unseres Denkens sind, kann heute infolge gewisser psychoanalytischer Erkenntnisse einer Diskussion unterzogen werden. Wir haben erfahren, daß die unbewußten Seelenvorgänge an sich ‚zeitlos‘ sind. Das heißt zunächst, daß sie nicht zeitlich geordnet werden, daß die Zeit nichts an ihnen verändert, daß man die Zeitvorstellung nicht an sie heranbringen kann.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.