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Storfer (1928). Benario, L., Leiter des Instituts für Zeitungskunde an der Handelshochschule Nürnberg: Zur Soziologie der Zeitung. (II. Jg., Heft 2.). Imago, 14(4):508.

(1928). Imago, 14(4):508

Benario, L., Leiter des Instituts für Zeitungskunde an der Handelshochschule Nürnberg: Zur Soziologie der Zeitung. (II. Jg., Heft 2.)

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Storfer

Die Leserschaft einer Zeitung stellt das dar, was Le Bon eine psychologische Masse genannt hat, deren Zustandekommen nicht nur durch die gleichzeitige Anwesenheit mehrerer Individuen an einem einzigen Orte bedingt wird.

Alles, was die Phantasie der Masse erregt, stellt sich in der Form eines packenden und klaren Bildes dar. Die Masse denkt in Bildern.

Voraussetzung für die Wirkung suggestiver Einflüsse auf die Masse ist, daß die Zeitung als Autorität auftritt. Triftige Gründe der Zeitung sprechen für die Aufrechterhaltung der Anonymität der redaktionellen Beiträge.

Eine soziologische Aufgabe bildet die Untersuchung von Einzelmenschen, Gesellschaftsgruppen, Nationen, historischen Entwicklungsphasen daraufhin, wieviel von den unendlich verschlungenen Beeinflussungen und Reaktionen auf fremde „Aktionen“, auf fremde Wirkungen und Einflüsse zurückzuführen ist. (Benario zitiert Freud: „Jeder Einzelne hat Anteil an vielen Massenseelen.“)

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