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Hitschmann (1928). Heimsoth, K.G.: Charakter-Koustellation. Mit besonderer Berücksichtigung der Gleichgeschlechtlichlkeit. O. W. Barth, München 1928.. Imago, 14(4):531.

(1928). Imago, 14(4):531

Heimsoth, K.G.: Charakter-Koustellation. Mit besonderer Berücksichtigung der Gleichgeschlechtlichlkeit. O. W. Barth, München 1928.

Review by:
Hitschmann

Astrologie ist dem Autor „eine Wissenschaft, vielleicht die objektivste — oder sagen wir besser — die einzig objektiv psychologische“. So wird aus der Konstellation der Gestirne bei der Geburt des K. H. zum Beispiel geschlossen, daß er folgendes psychische Bild gebe: „Eine intellektuell-theoretische und weniger impulsiv-praktische Natur, der (sic!) sich dabei gerade durch seine halbscheue Zurückhaltung mit Beliebtheit auch beruflich gut durchsetzen wird, individuell nicht so sehr beruflich als metaphysisch interessiert, von nicht sehr prägnanter Persönlichkeit, aber von freier bis exzentrischer Weltanschauung, nicht sehr praktisch, zum Teil von Brüdern irritiert, erhebliche Nervosität, unfähig, aus sich herauszugehen und weitgehende Hemmungen, leider auch gerade im Guten und so zeitweilig eine Sphäre von Streitigkeit und Möglichkeit von Verlusten.“

All dies aus dem Horoskop ohneweiters abzulesen, also gleichsam das psychologische Gras wachsen zu hören, sei keine Zauberei, sondern exakte Forschung, die zur Ergänzung der durch die Psychoanalyse und Konstitutionsforschung erreichten begrenzten Resultate unentbehrlich sei.

Wir mühsam und langwierig Analysierenden bekommen manchen kritischen Hieb vom Autor und haben nur den einen Trost: er rechnet sich nicht zu den „orthodoxen“ Psychoanalytikern.

Das astrologische Bedürfnis als Teil des mystischen harrt noch der psychoanalytischen Deutung.

Hitschmann

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