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Pfeifer (1928). Elster, Dr. Alexander: Musik und Erotik. Betrachtungen zur Sexualsoziologie der Musik. (Sonderabdruck aus der zweiten Auflage des »Handwörterbuchs der Sexualwissenschaft«.) A. Marcus u. E. Weber, Bonn 1925.. Imago, 14(4):534-535.

(1928). Imago, 14(4):534-535

Elster, Dr. Alexander: Musik und Erotik. Betrachtungen zur Sexualsoziologie der Musik. (Sonderabdruck aus der zweiten Auflage des »Handwörterbuchs der Sexualwissenschaft«.) A. Marcus u. E. Weber, Bonn 1925.

Review by:
Pfeifer

In seinem Aufsatz behandelt der Autor sein Thema auf einer breiten sexualsoziologischen und sozialbiologischen Basis und sucht seine Behauptungen sowohl psychologisch zu fundieren als auch philosophische Erklärungen zu geben. Er verrät dabei die Kenntnis einzelner Arbeiten psychoanalytischer Autoren, anerkennt z. B, die Bolle des Narzißmus, des Vorlustmechanismus, doch möchte er ihre Wirksamkeit auf die ausübenden Musiker beschränken. Mit anderen Behauptungen setzt er sich auseinander, besonders widerspricht ihm die Aussage Ferenczis über die anal erotischen. Grundlagen der Freude an der Musik. Dadurch wird allerdings eine der bedeutungsvollen unbewußt-erotischen Wurzeln des Musikgenusses ausgemerzt.

So kommt notwendig auch die Tatsache der Sublimierung etwas zu kurz. Es stellen sich metaphysisch gefärbte Gedankengänge ein, um das Problem zu umgehen. Der Autor betrachtet die euphorische Wirkung der Musik als die primäre und leitet davon die erotischen Wirkungen sekundär ab. Die Rauschwirkung der Musik schreibt er aber einer Vermittlung zwischen zwei Arten der Ekstase zu: 1) „der organischen Ekstase (sexueller Orgasmus als Grundlage der höheren Zeugung und Fortpflanzung); 2) der transorganischen Ekstase (religiös-mystische Verzückung, Trancezustand u. dgl.)“. Allerdings wird diese Formel durch die Anmerkung (S. 14) sehr vereinfacht, daß „transorganisch“ mit „seelisch“ gleichbedeutend sei.

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