Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To turn on (or off) thumbnails in the list of videos….

PEP-Web Tip of the Day

To visualize a snapshot of a Video in PEP Web, simply turn on the Preview feature located above the results list of the Videos Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Graber (1928). Allwohn, Adolf: Die Ehe des Propheten Hosea in psychoanalytischer Beleuchtung. Verlag Alfred Töpelmann, Gieɮen 1926.. Imago, 14(4):542-543.

(1928). Imago, 14(4):542-543

Allwohn, Adolf: Die Ehe des Propheten Hosea in psychoanalytischer Beleuchtung. Verlag Alfred Töpelmann, Gieɮen 1926.

Review by:
Graber

Allwohn versucht mit Hilfe psychoanalytischer Erkenntnisse eine neuartige Deutung der seltsamen Eheschicksale des Propheten Hosea zu geben, Hosea erhielt bekanntlich von Jahwe den Befehl, eine Dirne zu heiraten. Nachdem sie ihm drei Kinder geboren hatte, verstieß er sie, nahm sie aber später wieder an.

Allwohn ist ängstlich bemüht — er betont es mehrmals — nur diejenigen Forschungsergebnisse der Psychoanalyse zu verwerten, die auch von den Gegnern der Tiefenpsychologie anerkannt werden. Er verrät deshalb eine starke Unsicherheit und verwickelt sich auch in Widersprüche. Er lehnt vor allem ausdrücklich ab, „die Manier der Freudschen Schule, alles, auch die Religion, auf Sexuelles zurückzuführen“. Dabei führt er aber aus: „Hoseas Sexualität verlief im Unbewußten; … und kommt so im Hoseabuch auch nicht in klarer Ungebrochenheit, sondern in gewisser verschrobener Weise zum Ausdruck. “Ferner; „So suchte die eingeklemmte Sexualität des Hosea eine Stelle, an der sie in plötzlichem, unregulierbarem Aufstieg zur Entspannung gelangen konnte. Und diese Stelle fand sich in der von Hosea in der Ekstase von 1, 2 erlebten Verpflichtung, um der Größe seines Gottes willen das ‚Huren‘ des Landes irgendwie anzupacken und seinen Volksgenossen als Sünde zum Bewußtsein zu bringen. Hier konnte sich die Sexualität aus dem Unbewußten heraus äußern, allerdings in der Form einer ‚Affektverschiebung‘, d.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.