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Kielholz, A. (1929). Johann Georg Zimmermann zum zweihundertsten Geburtstag: Ein pathographischer Versuch. Imago, 15(2):243-262.

(1929). Imago, 15(2):243-262

Johann Georg Zimmermann zum zweihundertsten Geburtstag: Ein pathographischer Versuch

Arthur Kielholz

Vortrag in der „Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse“ in Zürich am 6. Oktober 1928

Joh. Georg Zimmermann erblickte am 8. Dezember 1728 das Licht der Welt. Die schweizerische Ärzteschaft beabsichtigt, sich in diesem Herbst zum Andenken an einen der berühmtesten Söhne Bruggs an seinem Geburtsort zu versammeln.

Wenn ich heute schon und in Ihrem Kreise den zweihundertsten Geburtstag Zimmermanns zum Anlaß eines Referats nehme, so scheint mir die Berechtigung dafür in zwei Momenten gegeben zu sein:

Einmal interessiert Zimmermanns Persönlichkeit den Psychoanalytiker, weil er aus einer belasteten Familie stammt und auch mit siebenundsechzig Jahren an einer schweren Depression erkrankt und gestorben ist, nachdem er mehrfach schon in früheren Jahren Depressionen durchgemacht und daneben deutliche manisch gefärbte Perioden aufgewiesen hatte. Zweitens aber hat er sich auch als berühmter und vielgelesener Populärphilosoph stets für psychische Symptome und Affektionen, für psychologische Auffassung und Behandlung aller Krankheiten interessiert, war als guter Beobachter seiner Patienten und seiner selbst durch sein reizbares Temperament und seine sensible Konstitution zur Einfühlung prädestiniert und hat so Erkenntnisse gewonnen und angeregt, die heute noch die Beachtung speziell des Psychiaters und Psychoanalytikers verdienen und vielfach wie Vorahnungen psychoanalytischen Wissens anmuten.

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