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Fenichel (1931). Roellenbleck, Ewald: Gymnastik und Psychoanalyse. Gymnastik. 1930.. Imago, 17(1):138-139.

(1931). Imago, 17(1):138-139

Roellenbleck, Ewald: Gymnastik und Psychoanalyse. Gymnastik. 1930.

Review by:
Fenichel

Die sehr erfreuliche Arbeit ist für den in Psychoanalyse nicht bewanderten Gymnastiker gedacht und versucht mit guter Kenntnis der psychoanalytischen Psychologie, die Beziehungen zwischen Gymnastik und Psychoanalyse zu klären und dem Gymnastiker das Eindringen in diese Probleme zu erleichtern. — Als wesentlichster Beitrag der Psychoanalyse zur Psychologie der Gymnastik wird mit Recht die Erkenntnis des triebhaften Ursprungs aller gymnastischen Tätigkeit breit dargestellt. Aus ihr ergibt sich die Gefahr ihres „Abgleitens ins NurTriebhafte”, wenn autoerotisches Begehren das gymnastische Ziel der „planmäßigen Ausbildung und Kontrolle der Körperbewegungen”, der höheren Zweckmäßigkeit der Einzelfunktionen und der „reibungsloseren Harmonie der zusammengesetzten Funktionen” in den Hintergrund zu stoßen droht. Diese Gefahr darf aber nicht zum Einwand gegen Gymnastik überhaupt gemacht werden: Wer in gymnastischer Tätigkeit seinen Körper neu und besser spüren und bewegen gelernt hat, in psychoanalytischer Nomenklatur: zu einem Stück schuldfreien Narzißmus verführt wurde, in dem werden seelische Energien frei, die der Gesunde im Leben wohl zu nutzen verstehen wird. — Psychoanalyse und Gymnastik stimmen überein im Ziel, den Menschen zum „Herrn im eigenen Haus” zu machen und können sich verschiedentlich gegenseitig ergänzen.

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