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Levy-Suhl, M. (1933). Über die frühkindliche Sexualität des Menschen im Vergleich mit der Geschlechtsreife bei Säugetieren. Imago, 19(1):27-33.

(1933). Imago, 19(1):27-33

Über die frühkindliche Sexualität des Menschen im Vergleich mit der Geschlechtsreife bei Säugetieren

Max Levy-Suhl

I

Im Vorwort der vierten und fünften Auflage der „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ (1920 und 1925) konnte Freud rückblickend feststellen, daß, ungeachtet des wiederholt verkündeten Zusammenbruchs der psychonalytischen Lehre, auch nach dem Weltkriege „die rein psychologischen Aufstellungen und Ermittlungen der Psychoanalyse“ sich fortschreitender Anerkennung und Beachtung, selbst bei prinzipiellen Gegnern, erfreuen. „Das an die Biologie angrenzende Stück der Lehre“, fährt Freud fort, „dessen Grundlage in dieser kleinen Schrift gegeben wird, ruft noch immer unverminderten Widerspruch hervor“.

Inzwischen sind auch hierin unverkennbar Fortschritte erfolgt, namentlich auch auf Seiten der Kinderheilkunde, in der Friedjung seit Jahrzehnten als Vorkämpfer wirkte. Aber noch immer treffen wir in weiten ärztlichen Kreisen — mehr noch fast als bei Laien — auf einen starken, psychoanalytisch leicht verstehbaren Widerstand gegen die Anerkennung eben jener biologischen Tatsachen. Insbesondere ist es das Sträuben gegen Freuds Feststellung, daß das menschliche Kind etwa vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr von Triebregungen, Wünschen und Phantasien erfüllt ist, deren Inhalt wir beim Erwachsenen in den sogenannten Perversionen wieder finden und der Sexualpathologie zuzurechnen pflegen. (Das kleine Kind ist „polymorph-pervers“ veranlagt.)

Das Verstehen der psychoanalytischen Theorie und ihre praktische Anwendung ist aber undenkbar ohne die Erkenntnis und die Inrechnungstellung gerade dieser biologischen Tatbestände.

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