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Sterba, R. (1933). Schmitz. Oskar A. H.: Märchen aus dem Unbewußten. Mit einem Vorwort von C. G. Jung. München, Carl Hanser Verlag, 1932. 221 Seiten.. Imago, 19(1):141.

(1933). Imago, 19(1):141

Schmitz. Oskar A. H.: Märchen aus dem Unbewußten. Mit einem Vorwort von C. G. Jung. München, Carl Hanser Verlag, 1932. 221 Seiten.

Review by:
R. Sterba

„Nach der Jungschen Lehre ist das persönliche Unbewußte des Menschen, das Freud zuerst erforscht hat, in ein viel tieferes kollektives Unbewußtes eingetaucht und gehört zu ihm, so wie unsere bewußte Person ein Teil der äußeren Kollektivität ist“, heißt es im Vorwort zu einem der drei Märchen. In den Märchen selbst versucht der kürzlich verstorbene Autor etwas wie einen gefuhlsmäßigen Beweis für die Existenz dieses kollektiven Unbewußten, wie Jung es lehrt. Er beruft sich auf die Wirkung des Beginnes eines der Märchen auf literarisch erfahrene Personen. Seine Sekretärin z. B. habe danach die Nacht schlecht geschlafen vor Unruhe, wie die Geschichte weiterginge. Und daß das Märchen so wirke, ohne verstanden worden zu sein — es stammt aus Einfällen, die wie frei dem absichtslos sich ihnen hingebenden Autor kamen, durfte also auf Verständnis nicht gefaßt sein —, daß es also so wirkte, lasse sich uns dadurch erklären, „daß hier Vorgänge des kollektiven Unbewußten so weit ins Helle oder wenigstens in die Dämmerung gerückt wurden, daß darin allgemeine, viele angehende und von manchen schon geahnte un- und vorbewußte Zeitprobleme berührt worden sind“. Aber die Wirkung — sie war auf den Referenten nicht sehr stark und hat seinen Schlaf nicht zu stören vermocht — bedarf zu ihrer Erklärung nicht eines kollektiven Unbewußten.

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