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Peters, H. (1933). Die Sexualbiologie der Spinnen. Imago, 19(2):198-224.

(1933). Imago, 19(2):198-224

Die Sexualbiologie der Spinnen

Hans Peters

Wenn wir heute über die Tatsachen des Geschlechtslebens der Spinnen so gut unterrichtet sind, so verdanken wir das zum größten Teil den ausgezeichneten Untersuchungen von U. Gerhardt. In eingehenden Forschungen, die sich auf lange Jahre erstrecken, hat Gerhardt ein gewaltiges Material peinlichst genauer Beobachtungen gesammelt. Seine Arbeiten beziehen sich auf weit über hundert Arten von Spinnen, und zwar sind Vertreter aller einheimischer Familien und einer Anzahl ausländischer darunter. Nicht zuletzt auf dieser Mannigfaltigkeit des Untersuchungsmaterials beruht der Wert der Forschungen von Gerhardt. Denn sie setzt uns in den Stand, die Biologie der einzelnen Arten vergleichend zu betrachten und ermöglicht uns so das Verständnis von Tatsachen, die sonst rätselhaft bleiben müßten. Damit berühren wir das theoretische Ziel, das sich Gerhardt gesteckt hat. Während sich die Zoologen auf diesem Gebiet meist mit der einfachen Beschreibung der Tatsachen begnügt haben, sucht Gerhardt die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Gruppe der Spinnen aufzudecken, indem er das sexuelle Verhalten der einzelnen Arten miteinander vergleicht. Psychologische Probleme werden von Gerhardt — oft scheint es bewußt — vernachlässigt. Ebensowenig haben sich meines Wissens andere darum bemüht. In der vorliegenden Arbeit aber sollen gerade psychologische Fragen in den Vordergrund treten.

Der Sexualtrieb

Meine erste Aufgabe ist die Darstellung der Äußerungen derjenigen beiden Triebe, die das Leben der Spinnen zum guten Teil beherrschen: des Sexualtriebes und des Freßtriebes. Da es eine für unsere Zwecke brauchbare Zusammenfassung der vorliegenden Ergebnisse nicht gibt, will ich selbst versuchen, die Beobachtungen zu einem Bilde zusammenzufassen.

Bei den meisten Spinnen geht der Begattung ein mehr oder minder umständliches Zeremoniell seitens des Männchens voraus, das man allgemein als „Werbung“ bezeichnet. In andern Fällen fehlt die Werbung gänzlich.

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