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Feigenbaum, D. (1933). Bemerkungen zu den „Libioinösen Typen“. Imago, 19(2):260-261.

(1933). Imago, 19(2):260-261

MITTEILUNGEN UND DISKUSSIONEN

Bemerkungen zu den „Libioinösen Typen“

Dorian Feigenbaum

Die folgenden Erwägungen gehen von Freuds Studie über libidinöse Typen aus, in der psychologische Typen nach Art und Verteilung der Libido unterschieden werden. Freud unterscheidet drei Gruppen: den erotischen, den narzißtischen und den Zwangstypus; er nimmt an, daß zu diesen reinen Typen noch die möglichen Kombinationen oder Mischtypen hinzukommen: der erotischzwanghafte, der erotisch-narzißtische und der narzißtisch-zwanghafte. Diese Typen bestehen im Normalleben; doch vermutet Freud, daß es eine Entsprechung zwischen den libidinösen Charaktertypen und der Form der Neurose gebe, die, wie man annehmen möchte, in den Fällen von neurotischer Erkrankung durch andere, spezifisch ätiologische Faktoren bedingt ist.

Man darf nun die Frage aufwerfen, ob die Entsprechung zwischen den libidinösen Typen und den Krankheitsformen nicht noch näher determiniert sei durch die innere entwicklungsgeschichtliche Stellung jeder der libidinösen Phasen, die dem betreffenden Typus seinen spezifischen Gehalt verleihen. Wir heben aus Freuds Darstellung folgendes nochmals hervor: der erotische Typus stellt sozial und kulturell vor allem die elementaren Es Ansprüche dar; der narzißtische Typus, durch die Vorherrschaft des Interesses an Selbsterhaltung und Aktivität gekennzeichnet, ist durch das Übergewicht des Ichs bestimmt; der durch die besondere Rolle des Gewissens ausgezeichnete Zwangstypus stellt uns die Herrschaft des Über-Ichs dar.

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