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Simmel, E. (1933). Credenkrede für Sándor Ferenczi. Imago, 19(3):296-311.

(1933). Imago, 19(3):296-311

Credenkrede für Sándor Ferenczi

Ernst Simmel

Gesprochen in der Trauersitzung der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft in Berlin am 13. Juni 1933

Meine Damen und Herren! In dieser Stunde, in der wir uns schmerzlich auf die Tatsache besinnen müssen, daß der schöpferische Quell aus Sándor Ferenczis Schaffen für die Psychoanalyse als Wissenschaft, als praktische Heilkunde, als Bewegung versiegt ist, übersteigt es das Vermögen eines Einzelnen, Ihnen den vollen Umfang des Werkes zu zeichnen, das von einer so überragenden und fesselnden Persönlichkeit uns als Vermächtnis hinterlassen wurde. … Sein Gesamtwerk ist ein Vermächtnis. … In dieser Tatsache liegt für uns Nachlebende Trost und Erhebung über die persönliche Trauer um den Verlust eines so gütigen und liebenswürdigen Menschen. Sein Werk ist für uns ein Vermächtnis … das will sagen: es ist die große leidenschaftliche Willenskundgebung eines Mannes, den wir als Führer liebten und der nun uns die Pflicht auferlegt des Weiterwirkens im Lebendigen auf Wegen, die er uns gewiesen hat. Alles, was er geschaffen hat, ist ja aus dem Leben gewonnen und nur für das Leben, für das Wirken, für die Wirklichkeit gedacht. Wie kühn auch seine spekulative Phantasie immense Perspektiven erschloß … von der Psychoanalyse des einzelnen Kranken zur Sozietät der Gesunden, bis zur Menschwerdung der Art aus der Gattung des Gesamt-Tierischen, schließlich zur kosmischen Schau einer Bioanalyse des Lebendigen … immer blieb er dem Objekt verhaftet, d.

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