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Schilder, P. (1933). Das Körperbild und die Sozialpsychologie. Imago, 19(3):367-376.

(1933). Imago, 19(3):367-376

Das Körperbild und die Sozialpsychologie

Paul Schilder

Die Sozialpsychologie beschäftigt sich mit den psychologischen Vorgängen der Gemeinschaftsbildung. Sie stellt es sich zur Aufgabe die psychologischen Abläufe und Gebilde zu erforschen, welche das Individuum erlebt, sofern es das Glied einer Gemeinschaft ist, sie sucht auch festzustellen, inwieweit das Individuum als Glied der Gemeinschaft Sonderzüge aufweist. Darüber hinausgehend wendet sie Interesse den Handlungen und Motiven von Gruppen zu. Ist die Gemeinschaft mehr als die Summe der psychologischen Vorgänge in den Individuen, die ihr angehören? Gibt es eine Massenseele, die verschiedene Züge aufweist von den Seelen einzelner Individuen? Was ist der Ausdruck von Gemütsbewegungen und wie wirken Gemütsbewegungen des einen Individuums auf das andere ein? All das sind bedeutsame Probleme. Aber die Sozialpsychologie hat bisher der Tatsache nicht genügend Rechnung getragen, daß Individuen nicht nur seelische Einheiten sind, sondern daß sie auch Körper haben. Der Nebenmensch ist für uns nicht nur eine geistige Einheit, sondern hat auch einen Körper. Wir selbst erleben uns nicht nur geistig als Individualitäten, sondern haben auch das bestimmte Erlebnis unserer eigenen Leibhaftigkeit und Körperlichkeit. Wenn wir Sozialpsychologie treiben wollen, müssen wir wissen, wie sich das Erlebnis unseres eigenen Körpers aufbaut und wie wir zu einem Wissen von dem Körper der anderen gelangen.

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