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Gerö, G. (1933). Dembo, T.: Der Ärger als dynamisches Problem. Untersuchungen zur Handlungs- und Affektpsychologie. Herausgegeben von Kurt Lewin. Psychol. Forschg. XV, 1 u. 2.. Imago, 19(3):414-418.

(1933). Imago, 19(3):414-418

Dembo, T.: Der Ärger als dynamisches Problem. Untersuchungen zur Handlungs- und Affektpsychologie. Herausgegeben von Kurt Lewin. Psychol. Forschg. XV, 1 u. 2.

Review by:
G. Gerö

Das technische Problem von Dembo war, experimentell starke Ärgeraffekte zu erzeugen. Dies wurde durch eine geschickte Versuchsanordnung erreicht: man stellte die Versuchsperson vor unlösbare Aufgaben. Die Unlösbarkeit der Aufgabe war aber nicht voraus feststellbar. Die Versuchspersonen gingen an die Aufgabe heran, mußten aber bald einsehen, daß es ihnen nicht gelingen kann, die Instruktion des Versuchsleiters zu erfüllen. Die Versicherung des Versuchsleiters, die Aufgabe sei zu lösen, veranlaßt sie zu immer weiteren Bemühungen. Die Versuchsperson wird z. B. vor die Aufgabe gestellt, aus einer beträchtlichen Entfernung auf zwei Flaschen zehn Holzringe zu werfen. Die Entfernung ist so gewählt, daß ein zehnmaliges Treffen der Flaschen praktisch unmöglich ist.

Die theoretische Aufgabe, die diese Arbeit sich stellt, ist freilich mit dem Gelingen dieses Versuches noch nicht erschöpft. Denn es kommt nicht darauf an, Ärgereffekte zu erzeugen, sondern die Gesetze der Genese des affektiven Geschehens zu finden. Diese Gesetzlichkeit kann sich nicht auf Feststellungen beschränken, daß nach einem bestimmten Geschehen a immer ein bestimmtes Geschehen b folgt. Denn eine solche Gesetzlichkeit besteht nicht. Einem lebhaften affektiven Ausbruch geht das eine Mal eine schwächere affektive Äußerung, ein anderes Mal ein scheinbar ganz ruhiges Verhalten voraus. Unter gesetzmäßiger Erfassung psychischer Vorgänge wird in dieser Arbeit etwas anderes verstanden.

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