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Deutsch, H. (1933). Über die Weiblichkeit. Imago, 19(4):518-528.

(1933). Imago, 19(4):518-528

MITTEILUNGEN UND DISKUSSIONEN

Über die Weiblichkeit

Helene Deutsch

In der Einleitung zur XXXIII. Vorlesung der „Neuen Folge“ sagt Freud, die Männer grübelten mehr über das Rätsel Weib als die Frauen. Wie mir scheint, ist die mächtige Neugierde der Frau über das eigene Rätsel ein wichtiges Motiv für die psychologischen Fähigkeiten, die ihr zuzuerkennen sind. Diese entwickeln sich par excellence durch das introspektive Insichselbstschauen, durch den brennenden Wunsch, das Rätsel des eigenen Ichs zu lösen.

Von der Tatsache der menschlichen Bisexualität ausgehend, bemüht sich Freud, dem Begriffe „weiblich“ eine eindeutige Definition zu geben. So bringt uns diese Publikation eine absolute Klarlegung und Abgrenzung dieses Begriffes. Freud weist auf die Schwierigkeiten hin, diese Frage vom anatomischen Standpunkte aus zu erklären, da auch bei eindeutigen anatomischen und physiologischen Merkmalen der Genitalorgane und -produkte das Verhältnis von Männlichkeit und Weiblichkeit in einem Individuum doch sehr verschieden sein kann.

Freud diskutiert nun die Möglichkeiten der Begriffsklärung vom Psychologischen aus.

Die früher angenommene Identität männlich-aktiv und weiblich-passiv wurde von Freud längst in Frage gestellt. Diese Identität besteht seiner Ansicht nach wohl im Sexualakt selbst, verwischt sich aber bereits in den Aktionen der vorausgehenden Werbung.

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