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Hollós, I. (1933). Psychopathologie alltäglicher telepathischer Erscheinungen. Imago, 19(4):529-546.

(1933). Imago, 19(4):529-546

Psychopathologie alltäglicher telepathischer Erscheinungen

István Hollós

Freud hat sich in seiner Arbeit über Traum und Telepathie dagegen verwahrt, als hätte er in okkultem Sinne Partei genommen, und bedauert, „daß es so schwer ist, solchen Eindruck zu vermeiden“.

Ich glaube, man kann diesem Eindrucke überhaupt nicht entgehen. Erscheinungen nämlich, welche unserem naturwissenschaftlichen Denken diametral widersprechen, sind geeignet, in uns die einstige, überwundene, magische Arbeitsweise gefühlsmäßig anzuregen. Der wissenschaftlich Denkende wird damit nicht gleich zur Infantilität regredieren. Die Existenz der Infantilität jedoch ist ewig, wie es der Traum, der Schlaf und die psychopathologischen Erscheinungen im Alltagsleben jedes Menschen dokumentieren. Die immerwährenden Allmachtswünsche müssen rege werden, wenn dem Beobachter Fakten vorgelegt werden, welche die ausschließliche Möglichkeit der psychischen Macht über die sonst unerbittliche physische Realität ahnen lassen, bei welcher, ohne Zuhilfenahme unserer sensiblen und motorischen Mechanismen, doch reale Befriedigungen erlebt werden. Dies wären also die telepathischen, telekinetischen, teleplastischen usw. Phänomene, bei welchen von der Ferne, d. h. allein von unserer Willensallmacht abhängig (willing game), unsere Gedanken sich übertragen, Tische sich in die Höhe erheben und Materien erschaffen werden.

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