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Kielholz, A. (1934). Rätsel und Wunder der Heilung. Imago, 20(2):173-190.

(1934). Imago, 20(2):173-190

Rätsel und Wunder der Heilung

Arthur Kielholz

Von einem bernischen Kraftausdruck ausgehend, ist Hans Zulliger in seinem im Sonderheft „Schweiz“ der „Psychoanalytischen Bewegung“ veröffentlichtem Vortrag: „Teufelsdreck, die Arznei“ der Psychologie des oralen Heilmittels nachgegangen. Lassen Sie mich heute in Ergänzung dazu versuchen, den seelischen Grundlagen speziell der Badekuren etwas nachzuspüren.

Kurz nach der Gründung der Gesellschaft „pro Vindonissa“, die sich die Erforschung des römischen Legionslagers am Zusammenfluß von Aare und Reuß zum Ziele gesetzt hatte, wurden am Ende des letzten Jahrhunderts Teile von Thermen aufgedeckt, deren eigentliche Bestimmung man damals noch nicht erkannte (1). Es dauerte über 30 Jahre, bis man durch erneute Versuchsgrabungen in unmittelbarer Nähe der früheren Grabungsstelle den erstaunlichen Umfang und die Bedeutung dieser Badeanlage erfaßte und sich durch Vergleichung mit anderen römischen Thermen in Italien und den Provinzen ein Bild vom Betrieb und Zweck dieser Baulichkeiten machen konnte.

Ein Studium der alten Literatur (2) ergibt, daß beim Besuch der Thermen der Badende einen bestimmten Rundgang einzuhalten hatte, welcher bezweckte, den Körper auf die zweckmäßigste Weise von allen unreinen, schädlichen Stoffen zu befreien. Galenos (de methodo mendendi, XI, 10) schreibt z. B. vor, daß zuerst das Warmluftzimmer, dann das warme Bad, darauf das kalte Bad zu besuchen sei, an das sich das Schwitzen anschließe, und faßt den Heilprozeß in folgenden vier Akten zusammen: Im ersten Akt werden die Stoffe durch den ganzen Körper erwärmt und gelöst, ihre Ungleichheiten ausgeglichen, die Haut aufgelockert und, was sich unter ihr angesammelt hat, ausgeleert.

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