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Heimann, J. (1935). Die Heilung der Elisabeth Browning in ihren Sonetten. Imago, 21(2):227-254.
  

(1935). Imago, 21(2):227-254

Die Heilung der Elisabeth Browning in ihren Sonetten

Johanna Heimann

Der Gegenstand dieser Untersuchung ist die Spontanheilung einer am Ende der Dreißig stehenden Frau aus langjähriger körperlicher und seelischer Krankheit. Das Phänomen einer solchen Spontanheilung kann an dem der Untersuchung zugrunde liegenden Material weder umfassend dargestellt noch erschöpfend analysiert werden. Eine Dichtung einer nicht mehr lebenden Dichterin soll uns den Prozeß ihrer Heilung erschließen.

Wir lernen Elisabeth Barrett Brownings Krankheit in der Literaturgeschichte als tuberkulöses Lungenleiden kennen, dem sie, allerdings mit großen Schwankungen, von der Pubertät bis zum Tode unterworfen war. An dem Vorhandensein eines Lungenleidens kann nicht gezweifelt werden, auch wenn die Vermutung sich aufdrängen sollte, daß dieses Leiden vielleicht selbst schon psychisch bedingt war. Eine exakte Untersuchung dieses Punktes dürfte außerordentlich schwierig sein. Unbestritten ist der seelische Ursprung der Lebensabgewandtheit der Elisabeth Browning, die sie fast ein Jahrzehnt lang an ihr Krankenzimmer gefesselt hielt; ebenso sicher scheinen ihre Ohnmachtsanfälle und die ungeheure Schwäche, die jahrelang ihrem Leben nur noch eine kurze Frist zu setzen schien, psychisch bedingt gewesen zu sein. Im Rahmen meiner Aufgabe kann dieser psychische Anteil ihrer Krankheitssymptome nur gestreift werden. Wir werden diese analytisch zu erfassen suchen, soweit sie sich zwanglos aus den bekannten Daten ihres Lebens verstehen lassen.

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