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Bálint, M. (1937). Frühe Entwicklungsstadien des Ichs Primäre Objektliebe. Imago, 23(3):270-288.
    

(1937). Imago, 23(3):270-288

Frühe Entwicklungsstadien des Ichs Primäre Objektliebe

Michael Bálint

Die wichtigste Arbeitsweise unserer Wissenschaft ist die genetische; wir erklären eine jetzt beobachtete seelische Erscheinung, indem wir sie auf eine früher dagewesene zurückführen und zeigen, inwiefern und durch welche äußere und innere Einflüsse der frühere Vorgang umgewandelt wurde. Diese rückläufige Arbeitsrichtung muß aber irgendwo stehen bleiben, und zwar dort, wo das früher Dagewesene, das Ursprüngliche nicht mehr gut beobachtet, nur mehr aus dem noch Beobachtbaren gefolgert werden kann. In den Kinderjahren der Psychoanalyse ist die wissenschaftliche Forschung theoretisch bis in die Blütezeit der Ödipussituation, also etwa bis zum dritten bis fünften Lebensjahr, vorgedrungen. Die so gewonnenen Einsichten haben das Beobachtungsvermögen geschärft, und die mit besseren Augen ausgerüsteten Beobachter haben diese theoretischen Annahmen glänzend verifiziert.

Auch seither hat der Eifer der Forscher nicht geruht, und immer wieder wurde versucht, auf noch frühere seelische Zustände zu schließen. Die Situation ist aber grundsätzlich verschieden. Damals wurde nur eine Theorie, rich-tiger zwei einander ergänzende Theorien — die des klassischen Ödipuskomplexes und die der polymorph-perversen Natur der kindlichen Sexualität — aufgestellt, heute stehen einige Theorien neben-, sogar gegeneinander.

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