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(1915). Peters Wilhelm und Němeček Ottokar: Massenversuche über Erinnerungsassoziationen. (Fortschr. d. Psychol. und ihrer Anwendungen, Bd. 2, Heft 4, S. 226-245.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):56-57.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):56-57

Peters Wilhelm und Němeček Ottokar: Massenversuche über Erinnerungsassoziationen. (Fortschr. d. Psychol. und ihrer Anwendungen, Bd. 2, Heft 4, S. 226-245.)

„Ruft man jemandem eine Reihe von Worten zu und gibt ihm den Auftrag, bei jedem Wort ein persönliches Erlebnis zu erinnern, so zeigt sich, wie Verfasser durch Versuche an 146 Schülern zwischen 10 und 24 Jahren (die fast 15.000 Erlebnisse erinnerten) feststellen, daß weitaus der größte Teil der erinnerten Erlebnisse beim Erleben gefühlsbetont war und daß von den gefühlsbetonten Erlebnissen ein größerer Teil lustbetont und ein kleinerer unlustbetont war. Auch die Erinnerungen selbst waren häufiger gefühlsbetont als indifferent. Es kommt ferner häufiger vor, daß unlustbetonte Erlebnisse in der Zeit vom Erleben zum Erinnern ihren Gefühlston verlieren, also indifferent werden, als daß lustbetonte Erlebnisse ihren Gefühlston verlieren. Alle diese Gesetzmäßigkeiten gelten auch nach älteren Versuchen von Peters bei Erwachsenen. Sie lassen sich unter dem teleologischen Gesichtspunkt einer Tendenz zur Unlustminderung erklären: Unlustbetonte Erlebnisse fallen leichter dem Vergessen anheim, weil der Wille, sie nicht zu erinnern, ihrer Reproduktion entgegentritt. Die Versuche an Kindern haben auch ergeben, daß mit zunehmendem Lebensalter immer mehr lustbetonte und weniger unlustbetonte Erlebnisse erinnert werden, daß also die Tendenz zur Unlustminderung mit zunehmendem Alter an Stärke zunimmt.

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