Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To use Pocket to save bookmarks to PEP-Web articles…

PEP-Web Tip of the Day

Pocket (formerly “Read-it-later”) is an excellent third-party plugin to browsers for saving bookmarks to PEP-Web pages, and categorizing them with tags.

To save a bookmark to a PEP-Web Article:

  • Use the plugin to “Save to Pocket”
  • The article referential information is stored in Pocket, but not the content. Basically, it is a Bookmark only system.
  • You can add tags to categorize the bookmark to the article or book section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Friedjung (1915). Dr. Eugen Neter: Der Selbstmord im kindlichen und jugendlichen Alter. Beiträge z. Kinderforschung u. Heilerziehung. Heft 70. Hermann Beyer u. Söhne, Langensalza 1910. 22 S. 40 Pfg. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):58-59.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):58-59

Dr. Eugen Neter: Der Selbstmord im kindlichen und jugendlichen Alter. Beiträge z. Kinderforschung u. Heilerziehung. Heft 70. Hermann Beyer u. Söhne, Langensalza 1910. 22 S. 40 Pfg

Review by:
Friedjung

Die Statistik bestätigt die oft aufgestellte Behauptung von einer steten Zunahme der Schtilerselbstmorde nicht. Neter fordert mit Recht, man möge die größere Aufmerksamkeit jenen weit zahlreicheren Kindern zuwenden, die gleich schwer leiden, ohne dem Selbstmorde zu verfallen. Denn seiner Überzeugung nach sind es fast immer die übersensitiven, lebensuntüchtigen, in ihrer Willensenergie verpfuschten Elemente unter den Kindern, die zum Selbstmord greifen. Die Schädlichkeiten sieht er nicht nur in einer vererbten untüchtigen Anlage, sondern vor allem in den Wirkungen eines schädlichen Milieus. Er betont, daß die sogenannten Selbstmordmotive gewöhnlich nur die letzten Anlässe sind, daß aber nach den tieferen Gründen jedesmal erst ge-forscht werden mußte. Die Schule nimmt Neter wohl mit Recht in Schutz; wo das Haus nicht versagt, wird die Schule nicht zum Selbstmordmotiv werden. Über die Prophylaxe spricht der Verfasser manch richtiges, wenn auch nicht neues Wort. Zu dem religiösen Familienleben freilich, das er meint, wird man nicht zurückkehren können, so wenig man das gelbe Fieber damit bekämpfen wird, die Entdeckung Amerikas rückgängig zu machen. Man wird den Kindern vielmehr neuere, dauerhaftere Gefühlswerte geben müssen. Über die Psychologie des jugendlichen Selbstmörders sagt uns Neter fast nichts.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.