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Ferenczi (1915). Paul Schilder und Hermann Weidner: Zur Kenntnis symbolähnlicher Bildungen im Rahmen der Schizophrenie. Aus der psychiatrischen u. Nervenklinik d. Universität Leipzig (Direktor: Geh. Rat Prof. Dr. Flechsig). Zeitschr. f. d. ges. Neurologie und Psychiatrie. Bd. 26, Heft 2, 1914. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):59-60.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(1):59-60

Paul Schilder und Hermann Weidner: Zur Kenntnis symbolähnlicher Bildungen im Rahmen der Schizophrenie. Aus der psychiatrischen u. Nervenklinik d. Universität Leipzig (Direktor: Geh. Rat Prof. Dr. Flechsig). Zeitschr. f. d. ges. Neurologie und Psychiatrie. Bd. 26, Heft 2, 1914

Review by:
Ferenczi

Es würde eine eigene Studie erfordern, die verschiedenen Wege zu beschreiben, die zur Psychoanalyse hin- und davon wegführen. Auf die meisten Forscher, denen die Analyse in den Weg trat, machte diese einen Eindruck, der tief genug war, um sie zur Auseinandersetzung zu zwingen; allen gemeinsam ist aber das Bestreben, „auszuspringen“, d. h. das erste intellektuelle oder affektive Hindernis dazu zu benützen, das Ganze im Stiche zu lassen; sie scheiden dann mit beruhigtem wissenschaftlichen Gewissen; sie haben sich ja mit dem Gegenstand „beschäftigt“. Die einen kommen von der deskriptiven oder experimentellen Psychologie oder von der logisch-philosophischen Seite her, diese scheitern meist an der unverhüllten Behandlung sexueller Themata, dem die Psychoanalyse ihre größten Erfolge verdankt. Seltsamerweise gehen manche den umgekehrten Weg (und zu diesen gehören auch die Autoren dieser Arbeit): sie konstatieren die Tatsächlichkeit gewisser, für viele ob ihrer Anstößigkeit widerwärtiger sexualpsychologischer Entdeckungen Freuds, um ihn dann wegen eines angeblichen Vergehens gegen gewisse Dogmen des wissenschaftlichen Formalismus im Stiche zu lassen. Das Vorgehen der ersteren Gruppe ist menschlich verständlich, das der letzteren dagegen erinnert an die ästhetische Feinfühligkeit jenes Mannes, der wettet, gewisse Abfallstoffe zu vertilgen, die er aber empört von sich stößt, als er darin — ein Haar entdeckt. Da es nun in der Natur des Gegenstandes gelegen zu sein scheint, daß jeder nur einen Teil der in der Psychoanalyse enthaltenen Wahrheit annehmen kann, bleibt uns nichts anderes übrig, als die von verschiedenen Seiten abgegebenen Teilbestätigungen zu summieren; das Ergebnis dieser mathematischen Operation ist eine für die Psychoanalyse sehr schmeichelhafte Anerkennung.

In dem von den Verfassern beschriebenen Falle von Schizophrenie konnten sie die Tatsächlichkeit folgender zwei symbolischer Gleichungen bestätigen: 1. Däumling = Wurm = weißes Band = Schwert = gekrümmter Haken = Phallus = Zeugungskraft = Lebenskraft = Glück und innere Erleuchtung = Kind. — 2. Kleine Tierchen = Sperma (Spermatozoen) = glühender Faden = Nerv = Lebensfaden = Lebenskraft = Wurm.

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