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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote is a general note taking application that integrates with your browser. You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

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Reik, T. (1915). Dr. J. Sadger: Über Nachtwandeln und Mondsucht. Eine medi-zinisch-literarische Studie (Schriften zur angewandten Seelenkunde. Sechzehntes Heft). Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1914. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(2):120-121.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(2):120-121

Dr. J. Sadger: Über Nachtwandeln und Mondsucht. Eine medi-zinisch-literarische Studie (Schriften zur angewandten Seelenkunde. Sechzehntes Heft). Leipzig und Wien, Franz Deuticke, 1914

Review by:
Theodor Reik

Das neue Buch Dr, Sadgers bietet einen ersten Versuch, den so befremdenden Phänomenen des Schlafwandeins und der Mondsucht von psychoanalytischen Gesichtspunkten her neue Aufklärungen zuzuführen. Die kurze Einleitung orientiert uns darüber, wie dürftig die Auskünfte sind, welche die vor-psychoanalytische Psychologie und Psychiatrie über Noktambulismus und Lunatismus zu geben wußte. Den zu behandelnden Stoff hat der Autor in zwei große Teile gegliedert. Der medizinische Teil umfaßt die Analysen von acht Fällen, von denen fünf Patienten Dr. Sadgers waren, während die übrigen drei Analysen sich nur auf autobiographische Bekenntnisse stützen können. Namentlich Fall I scheint geeignet zu sein, reiche Beiträge zum Verständnis des Nachtwandeins zu liefern. Diesem medizinischen Teile läßt der Autor einen literarischen folgen, in dem er uns zeigt, welches Interesse manche unter den Poeten (z. B. Shakespeare, Otto Ludwig, Kleist, Anzengruber) am Nachtwandeln und der Mondsucht nahmen und daß ihre intuitive Psychologie mit den Resultaten der psychoanalytischen Forschung übereinstimmte. Diese Resultate aber lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: Das Nachtwandeln stellt einen motorischen Durchbrach des Unbewußten dar und dient wie der Traum der Erfüllung heimlicher, verpönter Wünsche, zunächst der Gegenwart, hinter denen sich aber ganz regelmäßig kindliche bergen.

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