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PEP-Web Tip of the Day

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Reik, T. (1915). Paul Guiraud: Les états de loquacité dans la démence précoce. (Annales médico psychologiques. Paris, Mai 1914.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(2):123-124.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(2):123-124

Paul Guiraud: Les états de loquacité dans la démence précoce. (Annales médico psychologiques. Paris, Mai 1914.)

Review by:
Theodor Reik

Der Autor beschreibt Zustände der Geschwätzigkeit und Redseligkeit innerhalb der Dementia praecox. Dabei setzt er sich vor: 1. die direktive Idee, 2. die automatische Ideenassoziation, 3. die Wortassoziation zu studieren. Man muß die Redseligkeitszustände der Dementen von denen der Manischen unterscheiden, denn nach Ansicht des Autors handelt es sich dabei nur um eine primäre Erregung der Sprachzentren ohne gedanklichen Parallelismus. Deshalb stehen diese Zustände unter der Herrschaft der Wortassoziation. (Gleichklang und Klangähnlichkeit etc.) Vom Anfang bis ans Ende der Krankheit behält der Demente dieselben bevorzugten Ausdrücke: Er bereitet seinen „Wortsalat“ immer aus demselben Material. Guiraud gibt interessante Beispiele für die Wortspielereien der Dementen. Er unterscheidet verschiedene Formen dementer Redseligkeit, z. B. die impulsive Deklamation, den Galimathias, Reihen von Kalauern und Assonanzen, deklamatorische Litanei etc. Die ein-fachste Form hat ihre Analogie auch in der Psychopathologie des Alltags: Auch der Normale überrascht sich manchmal, wie er einen Vers oder eine Phrase vor sich hinsagt. Der Demente rezitiert lange Fragmente, die er in seiner Jugend gelernt hat. Er fühlt den Rhythmus, spricht aber ohne Betonung und wiederholt oft ein Wort, dessen Klang ihm gefällt. Guiraud erzählt einen Fall von Dementia, in welcher Mutismus und Apathie lange Zeit vorherrschten.

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