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Pfister, O. (1915). II. Ist die Brandstiftung ein archaischer Sublimierungsversuch?. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):139-153.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):139-153

II. Ist die Brandstiftung ein archaischer Sublimierungsversuch?

Oskar Pfister

Daß ein tiefgreifendes wissenschaftliches Prinzip, indem es eine Welt neuer Erscheinungen erschließt, auch eine Menge von einander abweichender Hypothesen ins Dasein ruft, ist zu verstehen und zu begrüßen. Wenn sich von der durch Freud ins Leben gerufenen psychoanalytischen Bewegung Sezessionen abzweigten, so kann ich es keineswegs bedauern, sofern aus der veränderten Sachlage die richtigen Folgerungen gezogen werden. Als solche betrachte ich verschärfte Sorgfalt in der Anwendung der Methode, fortwährende Erweiterung des Beobachtungsfeldes, vorsichtige Yergleichung der gewonnenen Erfahrungen mit vorangegangenen und von anderen gemachten, rücksichtslose Zurücknahme vorläufiger Verallgemeinerungen, kritische Sichtung und Abklärung der aufgestellten Begriffe und Hypothesen, verständnisvolle Abfindung mit den Ergebnissen der nicht Analyse treibenden Forscher. Für die gefährlichsten Fehler angesichts der bestehenden Verhältnisse halte ich es, das empirische Material leichtfertig zu bearbeiten, sich auf eine vorgefaßte Meinung zu versteifen, die Phänomene nur darauf hin anzusehen, ob sie in ein mitgebrachtes Schema passen, sich an irgend eine Autorität anzuklammern, richtige Einsichten falsch zu verallgemeinern und in ihrer Bedeutung aufzubauschen, im Streben nach wissenschaftlicher Selbständigkeit möglichst viel Prioritätsrechte zu beanspruchen und zu diesem Zwecke die verwandten Richtungen falsch zu verstehen und ihre Funde zu verkleinern.

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