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Ferenczi (1915). Psychologische Abhandlungen. Hrsg. von Dr. C. G. Jung. I. Band. Leipzig und Wien, Franz Deuticke. 1914. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):162-166.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):162-166

Kritiken und Referate: Deutsohe Literatur

Psychologische Abhandlungen. Hrsg. von Dr. C. G. Jung. I. Band. Leipzig und Wien, Franz Deuticke. 1914

Review by:
Ferenczi

„Die gegenwärtige Lage der Psychologie scheint es empfehlenswert zu machen, daß Schulen und Richtungen ihre eigenen Publikationsorgane haben“ …. „die Gemeinsamkeit der Anschauungsweise kann durch die Veröffent-lichung am gleichen Orte zu einem entsprechenden Ausdruck gelangen.“ Mit dieser durchaus richtigen Bemerkung motiviert der Herausgeber das Erscheinen des neuen Publikationsorgans, das der Leser mit um so größerem Interesse zur Hand nahm, als er hoffen durfte, endlich einmal klare und unmißverständliche Auskünfte über die Anschauungen und das Arbeitsprogramm jener Schule oder Richtung zu erhalten, die sich unter Jungs Führung von der Psycho-analytik abgespalten hat. Daß diese Hoffnung des Lesers einstweilen nicht erfüllt wird, daran ist wohl der Umstand schuld, daß die eigentlichen Führer der Gruppe zu diesem ersten Band keine eigenen Arbeiten beitrugen und daß der größere Teil der Veröffentlichungen in den strittigen Fragen entweder gar nicht oder nicht scharf genug Stellung nimmt.

Dr. Josef B. Langs Arbeit „Zur Bestimmung des psychoanalytischen Widerstandes“ gehört in jene Serie von zum Teil sehr verdienstvollen Untersuchungen über die Assoziation, die Bleuler, Jung, Riklin u. a. anstellten. Wir müssen aber gleich dem ersten Satze der Arbeit widersprechen, wonach die Züricher Schule eine Assoziationslehre ausgebildet hätte.

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