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Rank (1915). C. G. Jung. Der Inhalt der Psychose. Zweite, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage. Leipzig und Wien 1914, Franz Deuticke. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):166-168.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):166-168

C. G. Jung. Der Inhalt der Psychose. Zweite, durch einen Nachtrag ergänzte Auflage. Leipzig und Wien 1914, Franz Deuticke

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Der seinerzeit in den „Schriften zur angewandten Seelenkunde“ (Heft 3, 1908) erschienene lehrreiche Vortrag ist nun in zweiter Auflage als selbständige Broschüre unverändert wieder abgedruckt, aber durch einen „Nachtrag“ ergänzt worden, der zu einigen Bemerkungen herausfordert.

Jung bemüht sich darin, seine inzwischen stark gewandelten Ansichten darzulegen und das Verlassen des psychoanalytischen Standpunkts, auf dem diese Schrift seinerzeit fußte, zu rechtfertigen. Dem „analytisch-reduktiven“ Verfahren wird als einem historischen „Verstehen nach Rückwärts“ zuerst als notwendige Ergänzung, dann sogar als der weitaus wichtigere Teil das „konstruktive“ „Verstehen nach Vorwärts“ gegenübergestellt. Die erste Methode begreife das Seelische nur als ein Gewordenes und reduziere die Mannigfaltigkeit der Erscheinungen auf wenige einfache allgemein-menschliche Dinge, während die zweite Methode das Seelische synthetisch, als ein Werdendes erfassend, „Komplizierteres und Höheres erlaboriere“. Auf welche Weise sie dabei zu verfahren habe, wird zwar nicht verraten, dagegen mit anerkennenswerter Offenheit eingestanden, welcher Art ihr Resultat ist, und dieses Bekenntnis verdient nicht nur als der klarste sondern auch überzeugendste Punkt der Jungschen Ausführungen hervorgehoben zu werden. Während nämlich Freuds psychologische Erklärungsmethode im Prinzip als „streng wissenschaftlich“ bezeichnet wird, ist sich der Autor bewußt, daß seine „konstruktive Methode“ als ein „subjektives Verstehen“ nicht wissenschaftlich sei, ja er setzt sogar einen deutlichen Stolz in diese seine Absage an den Kausalismus und Empirismus der Wissenschaft.

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