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(1915). Meyer Solomon. A Contribution to the Analysis and Interpretation of Dreams based on the Motive of Self-Preservation. Amer. Journ. of Insanity. July 1914.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):170.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):170

Meyer Solomon. A Contribution to the Analysis and Interpretation of Dreams based on the Motive of Self-Preservation. Amer. Journ. of Insanity. July 1914.

Nachdem er eine kurze Darstellung von Freuds Traumtheorie gegeben und der „wertvollen neuen Psychologie“, die durch Freud dargestellt wird, das höchste Lob gezollt hat, fährt der Autor mit folgenden Worten fort: „Ich beabsichtige in diesem Artikel einen, wie ich glaube, neuen Weg der Traumdeutung einzuschlagen, der nicht verfehlen kann, der Schule Freuds von unendlichem (!) Nutzen zu sein und der sonderbarerweise von allen Schülern Freuds übersehen wurde.“ Alle großen Erwartungen, die hiedurch in dem Leser erweckt werden, sind leider zu früher Enttäuschung verurteilt. Die große Entdeckung, die Solomon mitteilt, besteht einfach darin, daß Träume nicht nur auf den „Art-Erhaltungs-Instinkt“ (d. h. sexuelle Befriedigung) beruhen können, sondern auch auf dem „Selbsterhaltungsinstinkt“. Die Analysen von sieben Träumen werden mitgeteilt; ihr Stehenbleiben bei den ersten Elementen geht aus dem folgenden Beispiel zur Genüge hervor: Ein junger Mann, von dem ein Artikel bei einer Zeitung angenommen worden war, schrieb, da er die Korrekturen nicht erhielt, dem Redakteur und erkundigte sich nach dem Grund der Verzögerung. Er träumte, daß ihm der Briefträger die vermißten Korrekturen aushändige. Der Traum wird nach seiner Oberfläche beurteilt, die einzige Information, die hinzugefügt, wird, ist die, daß der Träumer ehrgeizig sei; darauf gründet sich denn die Behauptung, daß der Traum ein Ausdruck seines Selbsterhaltungstriebes sei (schreiben — Ehrgeiz-Ruhm). Wie man nach diesem Beispiel erwarten darf, ist Solomon auch der Ansicht, daß Träume ebensosehr durch Befürchtungen erzeugt werden können, wie durch Wünsche.

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