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PEP-Web Tip of the Day

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(1915). Theodate L. Smith. Paramnesia in Daily Life. Amer. Journal of Psychology. Jan. 1913. P. 52-65.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):173.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):173

Theodate L. Smith. Paramnesia in Daily Life. Amer. Journal of Psychology. Jan. 1913. P. 52-65.

Der Ausdruck „Paramnesie“ wird hier in dem weiteren Sinne für jede Godächtnisfälschung benützt. Der Autor berichtet eine Anzahl von Fällen, bei denen er sich hauptsächlich mit der deskriptiven Seite befaßt, darunter auch zwei solche von dejà vu. Folgendes Beispiel verdient es, angeführt zu werden: Ein Professor der Psychologie trug im Laufe einer Vorlesung über Psychoanalyse einen Fall vor, der ihm zur Freudschen Literatur zu gehören schien. Er war jedoch nicht im stande, einen Hinweis zu entdecken, bis er später herausfand, daß es eine entstellte Wiedergabe von „Nathan der Weise“ war, den er seit fünfunddreißig Jahren nicht gelesen hatte. Die Änderung bestand in der Schilderung des geliebten Retters der Recha, der nicht als unerkannter Bruder wie im Drama, sondern als ein ihrer Liebe unwürdiger Mensch von niedrigem Charakter auftrat. Der Autor übersieht hier wie sonst die Tendenz zur Verfälschung, die recht klar zu Tage tritt; im Drama wird die Vereinigung der beiden durch die Entdeckung, daß sie Bruder und Schwester sind, verhindert, in der Nacherzählung durch den Umstand, daß der Mann als Bösewicht geschildert ist; es wäre interessant, etwas über die Einstellung des Professors zu seinen Schwestern zu hören. Der Autor folgert, daß die Paramnesie sich auf eine teilweise Amnesie der Assoziationsvorgänge zurückführen läßt, in deren Folge das Gedächtnisbild entstellt wird und dann falsch erscheint.

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