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Reik, T. (1915). Varia: V√∂lkerpsychologisches. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):180-183.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(3):180-183

Varia: Völkerpsychologisches

Review by:
Theodor Reik

Die Höhle als völkerpsychologisches Symbol des Frauenleibes

Professor Freud hat die Ansicht ausgesprochen, daß die Symbolbeziehung des unbewußten Seelenlebens ein Rest und Merkzeichen einstiger Identität ist. „Was heute symbolisch verbunden ist, war wahrscheinlich in Urzeiten durch begriffliche und sprachliche Identität vereint.“ Diese Anschauung kann durch zwei Momente gestützt werden: Erstens durch die Verwendung derselben Symbole in den überlieferten Sagen, Mythen und Kulten antiker Völker und zweitens durch das Auftauchen dieser Symbole in den Sitten primitiver Völker unserer Zeit. Das Symbol der Höhle für den Frauenleib, das in den Träumen häufig vorkommt, hat Rank in den Geburtssagen der Griechen und Juden wieder gefunden. Als Analogie aus den Anschauungen primitiver Völker kann man auf folgendes Beispiel verweisen: Der Stamm der Hidatsa in Nordamerika besitzt eine Höhle nahe dem Knife River, genannt Makadistati, das Kinderhaus. Diese Indianer behaupten, die Höhle dehne sich weit in die Erde hinaus, aber der Eingang sei nur eine Spanne weit. „Sie wird von kinderlosen Männern und unfruchtbaren Frauen besucht. Viele unter ihnen stellen sich vor, daß ihre Kinder aus der Makadistati kommen und die Zeichen der Kontusion bei einem Kinde, welches durch festes Einwindeln oder andere Ursachen entstehen, werden ernsthaft den Stößen zugeschrieben, welche es von seinen früheren Kameraden erhalten hat, als es aus seinem unterirdischen Heim hinausgeworfen wurde.

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