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Ferenczi, S. (1915). 1. Die wissenschaftliche Bedeutung von Freuds „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“).. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(4):227-229.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(4):227-229

Mitteilungen: Verschiedenes

1. Die wissenschaftliche Bedeutung von Freuds „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“).

S. Ferenczi

Die „Drei Abhandlungen“ zeigen uns Freud, den Analytiker, zum erstenmal in synthetischer Arbeit. Das unermeßlich reiche Erfahrungsmaterial, das sich aus der zergliedernden Prüfung so vieler tausender Seelen ergab, versucht der Verfasser hier zum erstenmal derart zusammenzufassen, zu klassi-fizieren, in Beziehungen zu bringen, daß sich daraus die Klärung eines großen Gebietes der Seelenlehre, der Psychologie des Sexuallebens, ergebe. Daß er zum Gegenstand seiner ersten Synthese gerade die Sexualität wählte, folgte aus der Natur des ihm zu Gebote stehenden Beobachtuugsstoffes. Er analysierte Kranke mit Psychoneurosen und Psychosen und entdeckte als Grundursache dieser Leiden immer irgend eine Störung des Sexuallebens. An die Psychoanalyse anknüpfende weitere Untersuchungen überzeugten ihn aber, daß die Sexualität auch in der Seelentätigkeit des normalen und gesunden Menschen eine weit größere und mannigfachere Rolle spielt, als man es bisher — solange man nur die manifesten Äußerungen der Erotik würdigen konnte und das Unbewußte nicht kannte — für möglich hielt. Es stellte sich also heraus, daß die Sexualität — trotz ihrer großen Literatur — ein im Verhältnis zu ihrer Wichtigkeit sehr vernachlässigtes Kapitel des Wissens vom Menschen ist, die es also jedenfalls verdient, einer von neuen Gesichtspunkten ausgehenden Untersuchung unterworfen zu werden.

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