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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote  is a general note taking application that integrates with your browser.  You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Silberer, H. (1915). Theodore Flournoy: Die Seherin von Genf. (Experimentaluntersuchungen zur Religions-, Unterbewußtseins- und Sprachpsychologie — von Dr. Th. Flournoy, Professor der Psychologie in Genf. Herausgegeben und eingeleitet von G. Vorbrodt. 2. Heft.) Mit Geleitwort von Max Dessoir. Autorisierte Übersetzung. Leipzig 1914. Felix Meiner, Verlag. Preis 16 M. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(4):242-243.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(4):242-243

Deutsohe Literatur

Theodore Flournoy: Die Seherin von Genf. (Experimentaluntersuchungen zur Religions-, Unterbewußtseins- und Sprachpsychologie — von Dr. Th. Flournoy, Professor der Psychologie in Genf. Herausgegeben und eingeleitet von G. Vorbrodt. 2. Heft.) Mit Geleitwort von Max Dessoir. Autorisierte Übersetzung. Leipzig 1914. Felix Meiner, Verlag. Preis 16 M

Review by:
Herbert Silberer

Flournoys ausgezeichnetes Buch „Des Indes à la Planète Mars — Etude sur un cas de Somnambulisme avec Glossolalie“ und seine anderen damit zusammenhängenden Schriften haben bekanntlich berechtigtes Aufsehen erregt und sind natürlich vielen Psychoanalytikern vertraut. Diese Vertrautheit wird zweifellos durch die deutsche Übersetzung noch wachsen und an Boden gewinnen; und sie wird übrigens gewiß nicht auf die Fachgenossen beschränkt bleiben, vielmehr ist das vorliegende Hauptwerk dank der meisterlichen Form, in die der wissenschaftlich wertvolle Inhalt gegossen ist, ganz dazu angetan, auch weitere Kreise lebhaft zu interessieren. Was Prof. Dessoir in seiner Vorrede zur Charakteristik sagt, hat volle Geltung: „Ein sofort sichtbarer Wert des Werkes liegt darin, daß es … einen ganz bestimmten Fall bis in alle Einzelheiten hinein zergliedert. Hiedurch gewinnt es schöne Lebendigkeit: es liest sich wie ein psychologischer Roman, dem es weder an Spannung noch an wirkungsvollen Höhepunkten fehlt. Auch die Darstellung hat ihren Anteil daran, denn sie ist von entzückender Leichtigkeit und Natürlichkeit. Der Leser darf sich aber deshalb nicht zu dem Glauben verleiten lassen, die liebenswürdig gelockerte Form sei der Ausdruck lässiger Gedankenarbeit. Nein, im Innern herrscht der Geist strenger Wissenschaftlichkeit, Man kann nicht schärfer beobachten, genauer prüfen, vorsichtiger erklären, als es Flournoy getan hat … Der Leser wird bald bemerken, wieviel Spürsinn und Feinfühligkeit der Verfasser besitzt: Vor allem hat Flournoy die Fähigkeit, sich in halbbewußte, schnell verflatternde Seelenzustände einzuleben und sie durch Einfühlung unmittelbar zu verstehen … Namentlich ist zu bewundern, mit welcher Kunst der Genfer Psycholog die abnormen Erscheinungen des Seelenlebens auf alltägliche zurückzuführen … weiß … Da er vom Geheimnisvollen zwar angezogen, aber niemals der echt wissenschaftlichen Denkweise abtrünnig gemacht wurde, konnte er die ihm durch einen glücklichen Zufall gebotenen Tatsachen sowohl unbefangen hinnehmen, als auch bis ins Innerste aufhellen.

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