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Tip: To use Evernote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

Evernote  is a general note taking application that integrates with your browser.  You can use it to save entire articles, bookmark articles, take notes, and more. It comes in both a free version which has limited synchronization capabilities, and also a subscription version, which raises that limit. You can download Evernote for your computer here. It can be used online, and there’s an app for it as well.

Some of the things you can do with Evernote:

  • Save search-result lists
  • Save complete articles
  • Save bookmarks to articles

 

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Ferenczi, S. (1915). II. Analyse von Gleichnissen: (Gleichnisse der Patienten — Konzentration und Verdrängung — Funktionen der Zensur — Aktion und Hemmung — Die Lust am Gleichnis.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):270-278.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):270-278

II. Analyse von Gleichnissen: (Gleichnisse der Patienten — Konzentration und Verdrängung — Funktionen der Zensur — Aktion und Hemmung — Die Lust am Gleichnis.)

S. Ferenczi

Viele Patienten haben die Neigung, ihre Ideen und Einfälle durch Gleichnisse zu erläutern. Es sind oft wenig passende, „bei den Haaren herbeigezogene“ Analogien zu dem, was der Patient zu verdeutlichen sucht, sehr oft sind aber die Gleichnisse wirklich treffend, geistreich oder witzig. Ich finde, daß diese Produktionen des Analysierten besondere Aufmerksamkeit verdienen und daß sie oft einen direkten Zugang zum verborgenen psychischen Material gestatten. Ich möchte das an einigen Beispielen zeigen und wähle dazu die Gleichnisse einiger Patienten, die nicht müde wurden den Eindruck, den sie vom Fortgang der Analysenarbeit bekamen, mit Bemerkungen zu begleiten. Es sind also Gleichnisse zur Psychoanalyse.

„Die Analyse ist langweilig“ — sagt ein Patient — „sie gleicht der mühseligen Arbeit, mit der man Mohnkörner von Reiskörnern sondert.“

Die Wahl dieses Gleichnisses war nicht zufällig, das „Körnersuchen“ führte direkt zu Kinderszenen aus dem Leben des — infantil fixierten — Patienten.

„Die Analysenarbeit ist wie das Schälen von Hülsen-früchten“ — sagte ein anderer Patient. — „Man wirft die Schalen weg und behält die Bohnen.“ Die Analyse dieses Einfalles führte tiefer. Patient erinnerte, daß er als Kind die kleinen Kotstücke, die seine Schwester ausschied, Bohnen nannte. Von dieser Erinnerung eröffnete sich ein Weg zur Analerotik des Patienten.

„Ich finde den Unterschied zwischen Hypnose und Analyse so: die Hypnose ist wie der Pracker, der den Staub in die Kleider noch tiefer hineinschlägt, die Analyse aber ist wie der Vacuum-Cleaner, sie saugt die Symptome heraus.“

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