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Hitschmann, E. (1915). N. Braunshausen: Einführung in die experimentelle Psychologie, B. G. Teubner, Leipzig 1915. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):310.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):310

N. Braunshausen: Einführung in die experimentelle Psychologie, B. G. Teubner, Leipzig 1915

Review by:
E. Hitschmann

So erfreulich die hier durchgeführte Einreihung der Psychoanalyse unter die experimentellen Methoden ist, wie die Anerkennung des Autors, daß sie sich trotz scharfer Bekämpfung immer mehr durchsetzt, so kann doch dem Autor nicht das Verständnis dafür zugebilligt werden, von welcher Überlegenheit diese Seelen-Untersuchungsmethode, voraussetzungslos betrieben, gegenüber der sterilen, physikalisch experimentierenden Periode sein wird. Bisher fast nur von Ärzten geübt, wird die Psychoanalyse — wagen sich erst die durch das Sexuelle verschüchterten Gelehrten heran — für Jahrzehnte fruchtbarste Arbeit geben entsprechend Problemstellungen auf weiten Gebieten der Psychologie. Kann es eine einfachere Methode geben, als aufzuhorchen, was das Versuchsobjekt sagt oder von seinen Träumen erzählt, nachdem es den Felsen von der Quelle weggehoben hat und alles sagt, was ihm einfällt, ohne Hemmung!

Freud hat, von der Psychopathologie kommend, auch das allgemein Psychologische mit Erfolg in Angriff genommen und erforscht. Traum und Gedächtnis, die Lehre vom Bewußtsein und Unbewußten, der Witz u. a. werden hoffentlich Forschungsgegenstände der experimentellen Psychologie werden. Die Schröttersche Arbeit über die Symbolik des Traumes war ein verheißungsvoller Anfang.

Dr. E. Hitschmann.

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