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Hitschmann, E. (1915). M. Kossak: Die Vita sexualis der Hysterischen. Zeitschrift für Sexualwissenschaft, 2. Band, 5. Heft. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):311.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(5):311

M. Kossak: Die Vita sexualis der Hysterischen. Zeitschrift für Sexualwissenschaft, 2. Band, 5. Heft

Review by:
E. Hitschmann

Die Verfasserin führt die falschen Vorstellungen, die über das Wesen der Hysterie bestehen, zum großen Teil darauf zurück, daß bisher nur Männer sich damit beschäftigt haben. Sie selbst „besitze eine Erfahrung über Hysterische, wie vielleicht nicht viele Menschen auf Erden, und habe der Sache viel Beobachtung und Studium gewidmet“. Trotzdem suchen wir in dieser Arbeit vergebens neue Gesichtspunkte. Daß gut die Hälfte der von der Verfasserin Beobachteten an totaler, und die meisten übrigen an teilweiser Sexualanästhesie litten, kann nicht als Novum gelten, ebensowenig wie die Konstatierung eines reichen sexuellen Phantasielebens. Die Verfasserin konnte von der Psychoanalyse lernen, wie eben diese scheinbar paradoxe Kombination durch Verdrängung entsteht. Auch die berichteten perversen und verbrecherischen Züge sind bekannt. Zwei Eigentümlichkeiten noch hebt die Verfasserin bei ihren Fällen hervor: erstens hatten ihre Patientinnen Altstimmen; wo die Anästhesie den höchsten Grad erreicht hat, da war die Stimme beim Singen kontraalt. (Sollte es sich nicht um einen Zusammenhang mit Inversion, respektive einen männlichen sekundären Geschlechtscharakter handeln?) Zweitens waren „sie oft sehr fleißig und sparsam, brachten es aber doch zu nichts, weil sie Geld und Sachen verzettelten“. Es fand sich die geschlechtliche Unempfindlichkeit nicht bei jenen Hysterischen, deren Zustand sich in epileptiformen Anfällen äußerte. — Referent hebt noch ein Detail heraus, das zur bekannten symbolischen Traumdarstellung des männlichen Gliedes durch ein Kleines, ein Kind, ein krasses Analogon bringt. Eine sexuell Anästhetische machte, über die Kinderlosigkeit der Ehe enttäuscht, das Membrum virile des Gatten zum Kinde. Sie malte ihm ein Gesicht, setzte ihm ein Häubchen auf, umhüllte es mit Windeln und hätschelte es wie ein Kind. „Gib acht auf unser Kind!“ mahnte sie den Gatten, wenn er ausging; ein Ausdruck ihrer heftigen Eifersucht.

Dr. E. Hitschmann.

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