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Ferenczi, S. (1915). III. Über vermeintliche Fehlhandlungen. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(6):338-342.

(1915). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 3(6):338-342

III. Über vermeintliche Fehlhandlungen

S. Ferenczi

Eine besondere Art von Fehlleistung ist es, irrigerweise zu meinen. daß man eine Fehlhandlung begangen habe. Solche „vermeintliche“ Fehlhandlungen sind gar nicht so selten. Wie oft passiert es einem, der ein Augenglas trägt, daß er die Brille unter dem Tisch suchen will, obzwar sie ihm auf der Nase steckt; wie häufig vermeint man, seine Brieftasche verloren zu haben, bis man sie — nach eifrigem Suchen — an der Stelle findet, wo man sie zuerst hätte suchen sollen, um vom „Verlieren“ und „Wiederfinden“ der Speiskammerschlüssel durch unsere Hausfrauen gar nicht zu reden. Jedenfalls ist diese Art Fehlleistung typisch genug, so daß man dahinter einen speziellen Mechanismus und Dynamismus suchen darf.

Der erste solche Fall, den ich analytisch durchschauen konnte, war eine etwas komplizierte Doppelleistung an Fehlhandlungen.

Eine junge Dame, die sich für die Psychoanalyse theoretisch sehr interessiert (ihr habe ich die Beobachtung des „kleinen Hahnemannes“ zu verdanken), pflegte mich in der Ordinationsstunde hie und da aufzusuchen. Einen ihrer Besuche mußte ich mit dem Bedeuten abkürzen, daß ich sehr viel zu tun habe. Die Dame empfahl sich und ging, — kam aber nach einigen Sekunden wieder und sagte, sie hätte ihren Regenschirm im Zimmer gelassen, was aber durchaus nicht der Fall sein konnte, da sie ja den Schirm — in der Hand hielt.

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