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Kardos, M. (1916). 5. Zur Traumsymbolik. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(2):113-114.

(1916). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(2):113-114

5. Zur Traumsymbolik

M. Kardos

Ein — nicht in analytischer Behandlung stehender — Patient von mir berichtete den folgenden Traum. Ich schicke voraus, daß er gewöhnlich in Wien wohnhaft ist und sich gegenwärtig zur Militärdienstleistung in meinem Garnisonsort aufhält: „Ich wohne im naturhistorischen Museum, suche abervergebens mein Zimmer und kann es nicht finden.“

In diesem Traum kommt ein Element vor, das häufig symbolisch gebraucht wird, nämlich „Zimmer“. (Vgl. Freuds Traumdeutung, 4. Aufl., S. 262.) Ich glaube aber nicht, daß der richtige Sinn des Traumes für irgend jemanden erkennbar ist, auch wenn man die Symbolik durchschaut hat. Man gewinnt den Eindruck, daß sich die Einfälle des Träumers durch die Kenntnis der Symbolik keineswegs ersetzen lassen.

Nachdem mir der Traum mitgeteilt worden war, gab ich dem Träumer zunächst meine Vermutung wegen des Symbols Zimmer-Frauenzimmer bekannt und erhielt unmittelbar daran anschließend zwei Einfälle, die beide Erinnerungen enthielten, von denen die erste auf einige Jahre zurückgriff, die andere aktuelle Bedeutung besaß. Zunächst erinnerte er sich an einen Rundgang durch das naturhistorische Museum mit einer Dame, die ihm damals nahestand. Diese hatte ihm einige Zeit später erklärt, sie habe damals, zur Zeit des gemeinsamen Museumsbesuches, die Menstruation gehabt und ihm andeutungsweise Vorwürfe gemacht, daß er dies nicht bemerkt und sie übermüdet habe.

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