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K., M. (1918). Der Beginn eines Verfolgungswahnes. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(6):330-331.

(1918). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(6):330-331

Der Beginn eines Verfolgungswahnes

M. K.

Als eine Illustration der Freudschen Auffassung der Paranoia dürfte folgender Krankheitsfall angesehen werden, bei dem der Ausbruch einer persekutorischen Halluzinose sozusagen im statu nascendi beobachtet werden konnte.

Der Vater des Patienten schildert in überschwenglicher Weise die Zärtlichkeit und Anhänglichkeit desselben, speziell ihm (dem Vater) gegenüber. Der Patient zeigt in der letzten Zeit ein verändertes Wesen, ist unruhig, kann es nirgend länger aushalten, ging einigemal durch, war einigemal so unbotmäßig, daß der Vater ihn züchtigen mußte. Aus den Schilderungen des Vaters ging hervor, daß er an dem Patienten (dem ältesten von drei Kindern) mit ganz außergewöhnlicher Liebe hing, daß er ihn früher im höchsten Maße verzärtelte. Die Anhänglichkeit und die Zärtlichkeit dieses Sohnes sind dem Vater der einzige Trost und die einzige Hoffnung seines Lebens.

Der Patient — ein großer, schlanker und hübscher 16½jähriger Jüngling von einnehmendem Äußern — fällt durch sein fortwährendes überlegenes Lächeln auf. Er ist ziemlich redselig: er besitze einige seltene Gaben: 1. könne er jedem Menschen die Gedanken vom Gesichte ablesen, er sei Gedankenleser; 2. könne er jeden Menschen erheitern …. Deswegen allein sei er schon wert, gesund zu werden.

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