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Ferenczi (1918). Dr. med. Georg Groddeck (Baden-Baden), Die psychische Bedingtheit und psychoanalytische Behandlung organischer Leiden. (Verlag von S. Hirzel, Berlin 1917.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(6):346-347.

(1918). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 4(6):346-347

Dr. med. Georg Groddeck (Baden-Baden), Die psychische Bedingtheit und psychoanalytische Behandlung organischer Leiden. (Verlag von S. Hirzel, Berlin 1917.)

Review by:
Ferenczi

Dem aufmerksamen Leser psychoanalytischer Werke wird es nicht entgangen sein, daß wir das Unbewußte stets als eine dem Physischen nähere Schichte behandeln, die über Triebkräfte verfügt, die dem Bewußt-Psychischen gar nicht oder in weit geringerem Maße zu Gebote stehen. In den psychoanalytischen Krankengeschichten hören wir von Darmstörungen, Kehlkopfkatarrhen, Menstruationsanomalien, die als Reaktionen auf unterdrückte Wünsche entstanden sind, oder einen solchen Wunsch entstellt und dem Bewußtsein unkenntlich darstellen. Doch, obzwar die Verbindungswege von diesen Erscheinungen zur normalen und pathologischen Physiologie stets offengelassen wurden, (ich verweise nur auf die festgehaltene Identität der hysterischen und der Ausdrucksmechanismen), beschränkte sich hier die Psychoanalyse hauptsächlich auf die Würdigung gewisser seelisch bedingter Körperveränderungen bei der Hysterie.

Dr. Groddeck macht nun in dieser Broschüre als erster den mutigen Versuch, die Ergebnisse der Freudschen Lehre auf die organische Medizin anzuwenden. Und schon dieser erste Schritt verhilft ihm zu solch überraschenden Ergebnissen, neuen Ansichten und weiten Perspektiven, daß dessen zumindest heuristischer Wert über jeden Zweifel erhaben scheint. Es liegt kein Grund vor, auch das zunächst Befremdende an den Behauptungen Groddecks a limine abzuweisen.

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