Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return to the issue’s Table of Contents from an article…

PEP-Web Tip of the Day

You can go back to to the issue’s Table of Contents in one click by clicking on the article title in the article view. What’s more, it will take you to the specific place in the TOC where the article appears.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

H., D.J. (1919). Dr. Ernst Simmel, Kriegsneurosen und „Psychisches Trauma“. Ihre gegenseitigen Beziehungen, dargestellt auf Grund psychoanalytischer, hypnotischer Studien. (Verlag Otto Nemnich, Leipzig, München, 1918. Preis M. 2·50.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):125-129.
  

(1919). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 5(2):125-129

Kritiken und Referate

Dr. Ernst Simmel, Kriegsneurosen und „Psychisches Trauma“. Ihre gegenseitigen Beziehungen, dargestellt auf Grund psychoanalytischer, hypnotischer Studien. (Verlag Otto Nemnich, Leipzig, München, 1918. Preis M. 2·50.)

Review by:
D. J. H.

Mit großer Freude wird jeder Analytiker Simmels Arbeit lesen. Nicht, weil sie ihm Überraschendes oder Neues vermittelt, sondern weil von dritter Seite hier eine kräftige Lanze für Freud und seine Lehre eingelegt wird. Es ist mir unbekannt und geht auch nicht klar aus der Arbeit hervor, ob der Verfasser sich schon früher mit analytischen Theorien befaßt oder sie sich erst ad hoc angeeignet hat. Ich nehme das letztere aus mehreren Gründen an und muß seine Leistung und seine Erfolge daher um so höher werten.

Verfasser ist leitender Arzt eines Speziallazaretts für Kriegsneurotiker. Ursprünglich sollte er nur suggestiv-hypnotisch arbeiten. Aber er sah zahlreiche Mißerfolge. So schien der „Gedanke naheliegend, die Freud sche Lehre vom ‚Psychischen Trauma‘ als Ursache dieser Neurose zu erforschen und zu dem Zwecke die von ihm angegebene ‚Psychoanalytische Methode‘ an einem größeren Material zu erproben“.

Einleitend spricht Simmel über die Mannigfaltigkeit der Neurosen; es folgt eine Auseinandersetzung über den Begriff der Psychoneurose, die eintritt, „wenn der Persönlichkeitskomplex nicht mehr die stärkste Gefühls-bestimmung allen anderen Empfindungen gegenüber hat, wenn gleichstarke oder stärkere Gefühlskomplexe im Innenleben des Menschen entstehen, die dann selbständig als sogenannte ‚überwertige‘ Gefühlskomplexe wirken.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2021, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.