Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To quickly return to the issue’s Table of Contents from an article…

PEP-Web Tip of the Day

You can go back to to the issue’s Table of Contents in one click by clicking on the article title in the article view. What’s more, it will take you to the specific place in the TOC where the article appears.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Federn, P. (1920). Zur Frage des Hemmungstraumes. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):73-75.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):73-75

Beiträge zur Traumdeutung: Mitteilungen

Zur Frage des Hemmungstraumes

Paul Federn

Es handelt sich um einen psychisch normalen Mann von 30 Jahren, der wegen geringer neurasthenischer Beschwerden — Müdigkeit, Schlaflosigkeit und Obstipation — mich um Rat frug. Infolge der schlecht verdaulichen Kost der letzten Jahre leidet er seit mehreren Monaten an Harndrang und Meteorismus. Auch erwacht er öfters des Nachts mit Harn- und Stuhldrang und mit Erektion ohne Libido, was ihn bedrückt. Er hat bis nun nie an Kongestionen gelitten.

Nur einmal erwachte er wieder mit den genannten Beschwerden, die er aber diesmal kaum beachtete, weil er gleichzeitig ein erschrekkendes Gefühl von Schwindel und von völliger Verwirrtheit im Kopfe hatte. Den Schädel fühlte er mit Blut überfüllt, konnte sich im Moment des Aufwachens nicht orientieren, und war eine Minute lang wie betäubt und völlig außer stande, irgend eine Bewegung zu machen. Dann dauerte ein Kopfdruck an, wie er ihn als Folge von Meteorismus kannte, und so beruhigte er sich mit der Erkenntnis, daß es nur eine Kongestion sei. Des Morgens erzählte er mir folgenden Wecktraum:

„Ich war in einem Omnibus, wie sie vor 15 Jahren existierten, durch die Alserstraße gefahren. Bei der Linie steigen immer mehr Menschen ein und drängten sich derart zusammen, daß ich selbst auf den Bock hinaus wollte. Aber ich komite mich nicht mehr rühren, so wurde ich zusammengepreßt. Die Menschen hoben mich immer mehr in die Höhe, so daß ich endlich mit dem Oberkörper über ihren Köpfen lag und mit Bücken und Haupt an die Decke des Omnibus gepreßt wurde.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.