Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To convert articles to PDF…

PEP-Web Tip of the Day

At the top right corner of every PEP Web article, there is a button to convert it to PDF. Just click this button and downloading will begin automatically.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Ferenczi, S. (1920). Dr. Med. Alexander Lipschütz, Privatdozent der Physiologie an der Universität Bern, Die Pubertätsdrüse und ihre Wirkungen, für Biologen und Ärzte. Mit 140 Abbildungen im Text und einer farbigen Tafel. (Bern 1919, Verlag von Ernst Bircher.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):84-89.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(1):84-89

Dr. Med. Alexander Lipschütz, Privatdozent der Physiologie an der Universität Bern, Die Pubertätsdrüse und ihre Wirkungen, für Biologen und Ärzte. Mit 140 Abbildungen im Text und einer farbigen Tafel. (Bern 1919, Verlag von Ernst Bircher.)

Review by:
S. Ferenczi

„Wer das Bedürfnis hat, diese große Lücke in unserem Wissein (i. e. über die wesentlichen Faktoren der Geschlechtlichkeit) durch eine vorläufige Annahme auszufüllen, der wird sich unter Anlehnung an die wirksamen Stoffe, die in der Thyreoidea gefunden worden sind, etwa folgende Vorstellung machen: Durch die geeignete Reizung erogener Zonen wie unter den Verhältnissen, unter denen sexuelle Miterregung entsteht, werde ein im Organismus allgemein verbreiteter Stoff zersetzt, dessen Zersetzungsprodukte einen spezifischen Beiz für die Reproduktionsorgane oder das mit ihnen verknüpfte spinale Zentrum abgeben, wie wir ja solche Zersetzung eines toxischen Reizes in einen besonderen Organreiz von anderen dem Körper als fremd eingeführten Giftstoffen kennen .… Ich lege übrigens keinen Wert auf diese besondere Annahme und wäre sofort bereit, sie zu Gunsten einer anderen aufzugeben, insofern nur ihr Grundcharakter, die Betonung des sexuellen Chemismus, erhalten bleibt. Denn diese anscheinend willkürliche Aufstellung wird durch eine wenig beachtete, aber höchst beachtenswerte Einsicht unterstützt. Die Neurosen, welche sich auf Störungen des Sexuallebens zurückführen lassen, zeigen die größte klinische Ähnlichkeit mit den Phänomenen der Intoxikation und Abstinenz, welche sich durch die habituelle Einführung Lust erzeugender Giftstoffe (Alkaloïde) ergeben.“

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.