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Theodor, R. (1920). 8. Infantile Wortbehandlung. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):163-164.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):163-164

8. Infantile Wortbehandlung

Reik Theodor

Die besondere Bedeutung der infantilen Wortbehandlung für die Traumdeutung ist von Freud oft hervorgehoben worden; das Wörtlichnehmen einer metaphorischen Redensart, Wortneubildungen, Zurückgreifen auf die ursprüngliche Bedeutung eines Ausdruckes und andere Eigenarten der Traumarbeit kehren in der Symptombildung der Psychoneurosen wieder. Es ist in diesem Zusammenhang verwunderlich, daß in psychoanalytischen Kreisen der Kindersprache relativ so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Eine aufmerksame Beobachtung und systematische Sammlung von Beispielen der Kindersprache würde manche Aufklärungen zu liefern geeignet sein. Dabei würden besondere Merkmale der Wortbildung und der infantilen Auffassung von Worten hervorgehoben werden müssen.

Einige Beispiele mögen folgen:

Zum Gegensinn der Urworte: Das Wort „Aba“, eines der frühesten, das ein Knabe sprach, bedeutete sowohl hinauf als hinunter, was daraus geschlossen werden konnte, daß das Kind es sagte, wenn es von der Mutter auf den Schoß genommen werden, als auch, wenn es von seinem Sitze auf den Boden gestellt sein wollte. Derselbe Knabe bezeichnete Höhe, Breite und Länge mit dem Worte „Langmeterhoch“, das er sich selbst zusammengesetzt hatte, als er Installateuren bei ihrer Arbeit zusah und ihrem Gespräche zuhörte. (Im Alter von drei Jahren.) Noch jetzt mit 3¾ Jahren weiß er zwischen „spät“ und „früh“, „morgen“, „heute“ und „gestern“ nicht zu unterscheiden und gebraucht diese Worte ohne Unterschied.

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