Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To convert articles to PDF…

PEP-Web Tip of the Day

At the top right corner of every PEP Web article, there is a button to convert it to PDF. Just click this button and downloading will begin automatically.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Hitschmann, E. (1920). J. H. Schultz, Die seelische Krankenbehandlung. (Psychotherapie.) Ein Grundriß für Fach- und Allgemeinpraxis. (G. Fischer, Jena 1919.). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):175-176.

(1920). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 6(2):175-176

J. H. Schultz, Die seelische Krankenbehandlung. (Psychotherapie.) Ein Grundriß für Fach- und Allgemeinpraxis. (G. Fischer, Jena 1919.)

Review by:
E. Hitschmann

Das Buch stellt alle Arten der Psychotherapie dar und will den. Weg zu derselben für die jüngeren Fachkollegen und namentlich für die Allgemeinpraxis und die Nachbarfachärzte erleichtern. Die Psychoanalyse kommt dabei recht schlecht weg, denn der Autor behandelt sie mit einer Art verdrossener Ambivalenz. Er nennt Freud „den eigensten und reichsten Geist unter den modernen Psychotherapeuten“; spricht von „der genialen einfühlerischen Intuition des Künstlers Freud“. Anderseits läßt der Autor aber tieferes Eindringen in das Verständnis, des Traumes z. B., vermissen, vergreift sich auch an der Symbolik, die längst nicht nur mythologisch gestützt ist! Der Kotau vor Jungs verwässertem Libidobegriff bringt der Psychoanalyse den Schimpfnamen „Sexualpsychoanalyse“. Ihre „abstruse Irrfahrt“ führe auch zur Station Analerotik. Mangel eigener Erfahrung an tiefergehender Analyse verrät der Autor allenthalben, u. a., da er angibt: „Die schulgerechte Psychoanalyse wird in festen Tagesstunden durch Wochen geübt.“ Wir wissen sehr genau, daß eine Analyse durch wenige Wochen niemand über die möglichen Resultate oder Erfolge aufklären kann. Es ist klar, daß einem so ungeduldigen kurzfristigen „Psychoanalytiker“ wie Schultz die Psychokatharsis lieber sein muß, obwohl er zugibt, daß man Kausalanalysen nur mit großer Vorsicht aus ihr ableiten dürfte.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.